Gesundheit(spolitik), Selbsthilfe und überhaupt
20 Feb
Nach einer Umfrage des Deutschen Krankenhausinstituts konnten im vergangenen Jahr 5000 Arztstellen in Deutschland nicht besetzt werden. Die Zahl beruht auf der Hochrechnung einer Stichprobe. 80 Prozent der rund 2100 Häuser hätten Probleme, offene Stellen zu besetzen – nach 67 Prozent 2008. Während die ostdeutschen Krankenhäuser im Schnitt 6,2 Stellen nicht besetzen konnten, seien es in Westdeutschland 3,6 gewesen. Dagegen haben nur 16 Prozent der Kliniken Probleme mit der Besetzung von Pflegestellen. Quelle
Ein Ost-West-Problem? Ärzte gegen Pflege? Geschäftsführer gegen Alle?
18 Feb
Doch obwohl die KBV gerne lautstark auf den Medizinermangel hinweist, fällt ihr das rigorose Eingreifen schwer.
Quelle stern.de
Falsch verteilte Ärzte, die natürlich mehrheitlich eben lieber in Berlin über zu wenig Geld jammern als auf dem Land auf 4 Opern, unzählbar viele Kinos und Restaurants für den Toskanalifestyle zu verzichten. Vor allem kann man hier unerwünschte Patientinnen und Patienten auch viel schneller an Kollegen überweisen.
Eine Studie der Deutsche Bank Research bescheinigt dem europäischen Markt für Telemedizin bis zum Jahr 2020 ein Wachstum von etwa zehn Prozent – doppelt so hoch wie der Anstieg bei eHealth allgemein. Das Gesundheitswesen soll durch Telemedizin effizienter werden.
Doch es gibt Widerstände. Über das Internet ausgetauschte medizinische Daten seien einem hohen Missbrauchsrisiko ausgesetzt.
Doch bietet gerade die aktuelle Situation viele Chancen – so DB Research –, da man insgesamt von einem zukünftigen starken Wachstum für Telemedizin ausgehen kann. Die Rahmenbedingungen würden sich alleine durch die Zunahme der Bevölkerung und der chronischen Erkrankungen ändern, und der steigende Betreuungs- und Pflegebedarf älterer Patienten sei als Motor für die Telemedizin zu sehen. Wenn sich spezialisierte Unternehmen der weiteren Markterschließung widmen, können sie laut Deutscher Bank „First-Mover-Vorteile“ nutzen.
(Quelle)
Natürlich könnte man Kosten sparen. Und selbstverständlich ist Telemedizin nach der Erprobung in Skandinavischen Ländern als sicher anzusehen, schließlich stirbt man dort nicht signifikant schlechter deswegen oder schneller als hier.
Aber die Ärzte und Krankenhäuser haben gelernt auf der Klaviatur des hinhaltenden Widerstands zu spielen, und sie hinterlassen nicht einmal Fingerabdrücke. Denn es gibt interessierte Gesunde und Junge, die mit vorgeblichem Datenschutzinteresse auch aus Patientensicht jede vernünftige Vorbereitung auf kommende Zeiten behindern.
Wenn sich allerdings Microsoft, Google und Siemens der Sache annehmen, dann werden wir auch gegen solche Widerstände (und mit erhbelich geringerem Datenschutz als möglich) bald jede Menge Angebote auf dem Markt haben. Die Vorteile werden dann allerdings eher in den Taschen gieriger altbekannter Player landen denn bei Patientinnen und Patienten. Was deren Vorteil denn sein könnte? Na, zum Beispiel könnte man mit eingespartem Geld heute überhaupt nicht mehr ohne Privatbelastung angebotene Leistungen erbringen. (Zur Studie)
17 Feb
… ist der aber nicht unterm Käppi, oder?
Bischof Mixa gibt sexueller Revolution Mitschuld an Missbrauchsfällen (Quelle)
15 Feb
Definitiv mehr Faschingsritual, als Avantgarde. Quelle
Hegemanns Roman muss ich mir wohl nicht kaufen oder schenken lassen.
13 Feb
Ist es nicht erst die Aufmerksamkeit von Medien und Gegendemonstranten, die solche Deppen in den Fokus rückt? Betreiben die Feinde der Nazis eigentlich deren Geschäft, machen es zumindest erfolgreicher? Wer würde sich schon von solchen Volldeppen beeindrucken lassen? Wenn man einen NPD/DVUler oder sonst so einen Politstrolch in einem Parlament reden hört merkt man doch sofort, dass es um Deutschland ärmlichst bestellt wäre, wenn es sich dabei um Elite handeln sollte.
13 Feb
Was sind barrierefreie PDF Dokumente überhaupt und wie kann ich sie erzeugen? Sehen Sie in diesem Eseminar, welche Produkte Ihnen schon vor der Erstellung des PDF Dokumentes helfen Informationen strukturiert zu gestalten … Quelle
Schon früh hat sich die Aktion Sorgenmensch für lesbare PDF-Dokumente eingesetzt, inzwischen ist immer mehr Anbietern solcher Dokumente klar geworden, dass Barrierefreiheit der PDF Dokumente sinnvoll ist, auch Kritiker von Vorschriften aus der EU müssen begreifen, dass allein Freiwilligkeit keinen Fortschritt garantiert, so einen Unsinn glauben nur Westerwelle und seine Freunde (vielleicht).
11 Feb
Er berichtete, die Läsionen seien entstanden, nachdem er sich einen Laptop gekauft und täglich mehrere Stunden damit auf dem Schoß gearbeitet habe. Die Hautrötung sei anfangs vorübergehend gewesen, dann aber geblieben – inzwischen seit Monaten. Quelle
Ja, ne, iss klar. Rötung und Brennen auf dem Oberschenkel ist noch lange kein Grund mal das Gehirn einzuschalten und das Verhalten gar zu ändern, munter Weitermachen und dann auf Kosten der Allgemeinheit zum Doktor rennen, so geht das. Die Älteren können voller Vertrauen darauf leben, dass die Jüngeren viel klüger im Umgang mit moderner Technik sind, ehrlich.
sind üble Spammer für die bankrotten Privatversicherungen, bei denen Vermittler bis zu 12 Monatsbeiträgen Prämie bekommen wenn sie wieder einen Dummen gefunden und zur Unterschrift gebracht haben. Die IP 91.184.49.156 wird benutzt und eine ganz windige Geschäftsadresse unter der saudummen Domain www.weniger-beitrag.org
6 Feb
Aus diesen geht nicht nur hervor, dass Homöopathie wirkungslos ist, sondern auch klar, warum dies so ist: Sie widerspricht physikalischen Grundgegebenheiten. Die WHO hat im Vorjahr die Gesundheitsminister aller Länder vor Homöopathie gewarnt und an sie appelliert, die Förderung der Homöopathie bei lebensbedrohlichen Krankheiten zu bekämpfen. Quelle
Tja, Beutelschneiederei im besten Fall, ansonsten schlicht Unsinn, diese Homöopathie. Und dabei würde ich es gerne belassen. Bliebe nur mal nachzufragen ob irgendeine gesetzliche Krankenkasse in Deutschland so ein Zeug für Anwendung am Menschen auf Kosten der Allgemeinheit bezahlt.
5 Feb
sind häufig süchtig und depressiv.
Diese Personen zeichnen sich nicht nur durch eine lange Nutzungszeiten aus, sondern auch durch das häufige Ansteuern pornografischer Inhalte, durch exzessives Spielen und den Besuch von sogenannten sozialen Netzwerken und Blogs, die nach Ansicht von Psychologen schnell zum Ersatz für reale soziale Beziehungen werden können. (Quelle)
Jüngere Männer eher, ich kenne aber auch sone ältere Frauen. Aber wenn’s Spaß macht …
4 Feb
Das Verhältnis zu Deutschland müsse man nun überdenken. (Quelle)
Vielleicht wollen sie uns aber auch nur die Schokolade und den Käse nicht mehr liefern, oder einen Waffenboykott verhängen? Oder keine teuren Pillen mehr verkaufen? Also je mehr ich drüber nachdenke: so ein Krieg wäre doch gar nicht so übel, oder?
Also schon bald könnte endgültig Schluss sein mit dem Schweizer Bankgeheimnis und damit Schluss mit den Schwarzgeldkonten.
Mein Mitleid hält sich in engen Grenzen. Obwohl es mir nicht passt, dass unseren Staat ein auf Korruption und Schwarzgeld aufgebautes räuberisches kleines Bergland zur Hehlerei bringen kann.
4 Feb
Einen Vorteil hat es in Berlin: wenn ver.di den öffentlichen Nahverkehr hier bestreiken sollte werden wir wenig merken, die Bahnen fahren sowieso seit Monaten als ob sie streikten.
Jörg Caumanns vom Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik empfand es angesichts der Bestrebungen von Google und Microsoft als “fatal”, dass die vergleichsweise “risikoarme elektronische Gesundheitskarte” von der Politikausgebremst werde. Die Entwicklung könne hierzulande so von HealthVault und vergleichbaren Angeboten “überrollt” werde. Auch Thilo Weichert, Leiter des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD), sprach sich dagegen aus, “die Googles und die Microsofts” in die Telematik-Infrastruktur rund um die Gesundheitskarte mit hineinzunehmen. Quelle
Das haben ein paar transparenzscheue Dogmatiker nun davon, dass sie die Gesundheitskarte und die Qualitätssicherung an den Rand der Unmöglichkeit diskutiert haben, jetzt übernehmen ganz andere Player das Feld. Ich kann es ihnen nicht verübeln, obwohl ich es aus Patientensicht für schlimm halte. Where the hell is Bertelsmann?
Jeder neunte Bundesbürger (11,5 Prozent) beklagt sich über die Unfreundlichkeit deutscher Ärzte. Quelle
Da müssten die Zufriedenen sich mal mit Ärzten über deren Einkommen unterhalten, da wird erst deutlich, wie Kommunikationsstörungen oder Kommunikationsbehinderungen sich wirklich darstellen.
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