Gesundheit(spolitik), Selbsthilfe und überhaupt
15 Mai
Quelle flickr.
… fiel mir heute spontan ein als ich ein Foto von Schäuble 2.0 sah. War der als Original eigentlich genauso? Und müssen wir jetzt die alten Stasimethoden wirklich einführen? Welche Mehrheit will das?
15 Mai
Was soll ich noch um Wörter ringen: lest selbst!
15 Mai
… und doch erinnert mich das Foto an ein Buch, fast so alt wie ich und im Internet dankenswerter Weise zu finden: www.alb-neckar-schwarzwald.de/rose/rose-frameset.htm
15 Mai
Immer wieder betreiben kleine gemeinnützige Vereine oder in ihrem Auftrag einzelne Mitglieder Webforen. Da wird von der Windelsorte bis zum Verhalten von Krankenkassen diskutiert, hin und wieder werden drastisch Meinungen kund getan und auch Behauptungen aufgestellt, die so in keiner Zeitung zu lesen wären.
Arne Trautmann beschäftigt sich mit einem aktuellen Urteil des in der Web-Szene einschlägig bekannten (es berüchtigt zu nennen wäre mindestens eine schamlose Übertreibung) Landgerichtes in Hamburg. (Soll ich mal berichten wann und warum ich dieses Gericht mal erfolgreich bemüht habe?) Ich kann hinsichtlich der Webforen nur abraten. Laien wissen eigentlich selten worauf sie sich damit einlassen.
14 Mai
In Österreich ist was los, da könnten wir uns ein Beispiel dran nehmen, zum Beispiel wenn strappato auffällt: «Ein wenig eleganter ist da das “Forum Urologie” – eine Aktion der Pharmakonzerne AstraZeneca, Bayer Schering, Eli Lilly, Novartis und Pfizer – für das Andrea Gdolsky in die Prostata gestiegen ist.» Der kann überhaupt formulieren, da wo Politiker meist fabulieren und die Pharmas mit den Ärzten schnabulieren …
14 Mai

Was pusten sich eigentlich die Politikerinnen und Politiker so auf nach dieser verheerenden Wahlschlappe für die Demokratie? Sollten die sich nicht eigentlich eher schämen, alle zusammen? Zählen dürfen wir für die «Volkspartei» SPD gerade mal 20,92%, für die andere «Volkspartei» CDU 14,58%, für die Grünen 9,33% und für die Westerwelle-Partei gerade mal 3,38% (der Wahlberechtigten). Die werden sich aber erst wieder für die Bevölkerung wirklich ins Zeug legen wenn in den Parlamenten nur soviele Sitze besetzt werden, wie es dem Anteil an Wählerinnen und Wählern an den Wahlberechtigten entspräche. In Bremen wären das statt über 80 Sitzen mal gerade noch 46 Sitze. Und entsprechend müsste natürlich die Wahlkampfkostenerstattung gekürzt werden. Die Diäten braucht man bei Reduzierung der Sitzzahl nicht zu kürzen, aber vielleicht die Zeit bis zur Pension entsprechend, also 42% mehr arbeiten für die Rente für die Damen und Herren Volksvertreter. Hei, das wär’ ein Spaß!
10 Mai

Nachdem ich bereits zweimal meinem Ärger über viel zu eng montierte Sitzreihen, dadurch Knieschmerzen, verspätete Startzeiten, dadurch Hetze zu Terminen, Luft gemacht und als Konsequenz die Kranichlinie gebucht habe gab es heute wieder einen ehrlichen und offenen Vergleich: am 16.05. muss ich zu einem Termin in Düsseldorf. Auf den Buchungsseiten beider Linien gesucht (warum hat die Ärgerline nicht das wesentlich angenehmere Buchungslayout der ehemaligen dba übernommen, das war besser als beim Kranich?) und die Preise verglichen. Überraschung? Ja, doch, schon. Der Kranich ist ca. 100 Euro billiger als sein Konkurrent. Also selbst wenn es zwei grün-rote Schokoladenherzen nun nicht gibt, 50 Euro das Stück sind sie auch einfach nicht wert. Natürlich: auf die Kostüme von Jette Joop verzichten zu müssen … man kann nicht alles haben.
10 Mai
… ist ne ganz dolle Aufgabe für westliche intelligente Politiker aller Farben und geht auch gar nicht so schwer. Wenn und falls Steinbrück mal wissen möchte, was man mit der vielen zusätzlichen Steuerkohle so machen könnte —> so geht’s
7 Mai

Das sieht nach einem ziemlich guten Arbeitsergebnis aus, vor allem wenn ich bedenke, dass ich an drei von vier Arbeitstagen überhaupt nicht im Büro war. Und leider lassen sich die meisten Mails nicht von unterwegs abarbeiten, es geht nicht um Antworten, die im Netz zu finden wären oder immer vorbereitet auf der Festplatte liegen. Dennoch habe ich mir so ein Teil besorgt, mit dem ich auch unterwegs ins Netz kann. Leider bleibt es nicht mehr im Express-Schacht stecken (nach nur 4 Tagen Betrieb), es flutscht immer wieder raus.

Meine Einstellung zu meiner Schokoladenherzliniennachfolgerin habe ich ja schon öffentlich gemacht. Nun hatte ich die wahnwitzige Idee dem Ärger durch das Benutzen der PlatzhirschKranichlinie entgehen zu können. Freitag erstmals dort gebucht. Von Berlin nach Köln ging es ja noch, ein wenig mehr Platz, sonst nichts, was mich gerne Vielflieger sein lässt. Aber 13:50 von Köln nach Berlin ging nicht. Irgendwas war kaputt. Und der Chef am Schalter: «Ehe wir auf Air Berlin gehen gibt es ein Taxi nach Düsseldorf.» So war es dann auch. Zwei Stunden später wartete ich dann 20 Minuten auf den Abflug. Von wegen: Zuverlässigkeit. Schlag ins Wasser in der Beziehung. Morgen versuche ich es noch einmal mit dem Kranich. Aber soviel ist klar: dort werde ich mir die Fehler nicht so lange antun wie bei Ärgerline, da wechsele ich dann früher weiter. Und ob ich nicht doch auf ein Individualverkehrsmittel mit wesentlich schlechterer Ökobilanz umsteige hängt jetzt davon ab.
27 Apr

Nach über einer Woche Sitzungen unterwegs bin ich heute fast angekommen: nur noch 181 unerledigte und 113 ungelesene Mails in meinen Postfächern. Sollte ich allen Absendern eine Antwort schicken, dass mich das schöne Wetter mehr lockt? Die Blognotiz soll bitte als solche verstanden werden.
Unklar bleibt, dass eines meiner Postfächer in Apples Mail.app bei mir jetzt zickt: ich kann löschen oder verschieben, die Nachrichten kommen dann auch dort, aber sie bleiben auch (hellgrau im Programm zu sehen) noch im Postfach stehen. Wenn ich dann an entsprechender Stelle der Library nachsehe: ja, da sind die Dateien auch noch. Ich kann sie jetzt aber manuell löschen (im Finder). Wenn ich danach das Postfach wiederherstelle ist es befreit. Aber was soll das? Warum ist das so? Was kann ich tun? Denn ein Postfach immer manuell löschen zu müssen ist aus meiner Sicht störend. Für die Windows-Nutzer: auch Mac-Nutzer haben Probleme. Nur Abstürze, die kenne ich nicht mehr.
26 Apr
Das also meinte der Geschäftsführer Joachim Hunold von der Air Berlin (bei mir im Haus auch “Ärgerline” genannt und heute erstmalig durch eine teurere Bahnreise ersetzt) in seinem Schreiben im März: sieht aus wie von vor 40 Jahren. Ist aber ganz supi-dupi-toll. Und er hat recht: ich freu’ mich ja so!
26 Apr
Wer kennt das nicht: ein Drücken als ob von beiden Seiten Sofalehnen sich langsam Richtung Wirbelsäule zusammen schieben. Nicht richtig schlimm am Anfang. Dann geht es über in “Nachts davon/damit aufwachen”. «Dringend bewegen», sagt der Verstand. Wie recht der hat. Aber es ist ein weiter Weg vom Vorsatz zur Ausführung. Vor allem für Bidlschirmarbeiter mit Sitzungsmarathon zum «Ausgleich». «Ein schöner 5er-10er auf weichem Waldboden 3x pro Woche ist doch auch eine tolle Sache», schreibt Christoph Weigand in seinem Bandscheiben-Blog, das seit heute in meiner Blogroll, Abteilung Gesundheit, zu finden ist. Dort stehen ja nicht alle Blogs, die ich lese, aber die, die ich meinen Lesern empfehlen will.
Mir haben meine Sportlehrer in den Schulen jeden Spaß an Sport aberzogen: sie schienen mit der Trillerpfeife im Mund geboren, hatten genau die Körperlänge, mit der die Übungen ausgetüftelt worden waren. Außerdem waren sie gesegnet der ihnen im Lehrerkollegium entgegen gebrachten Missachtung der “Wissenschaftler unter den Lehrern” (denn dafür hielten sich nicht nur die Promovierten) zu begegnen durch beißenden Spott gegenüber all denen, die nicht konnten wie sie. Scheint inzwischen auch andere Sportpädagogen zu geben, hoffentlich auch in Schulen.
25 Apr

Bei BooCompany las ich heute: ver.di legt einige Milliarden (!) bei Hedgefonds an. Diese bedrohen die Arbeitsplätze bei dem rosa Riesen. Und deshalb bedroht ver.di jetzt die Heuschrecken. Sind die denn alle verrückt geworden?
Dummes Zeug schwätzen ist kein Privileg grüner Aktivistinnen, auch haushaltspolitische Sprecher ehemaliger Volksparteien konkurrieren da problemlos. via
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