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Gesundheit(spolitik), Selbsthilfe und überhaupt

Demnach werden in Deutschland rund 162.000 behinderte Kinder von ihren Eltern gepflegt. Diese verbringen rund 40 Stunden im Jahr damit, ihre bürokratischen Pflichten zu erfüllen. Bei allen Eltern zusammengenommen sind das 6,4 Millionen Stunden im Jahr.

Bertelsmann Stiftung | Nachrichten

Wer kennt das nicht? Stundenlang füllt man Formulare aus mit Informationen, die dem Formularempfänger eigentlich längst vorliegen. Aktuell wieder bei Änderungen im Sozialgesetzbuch V: viele Anträge auf «zusätzliche Betreuungsleistungen» im Wert von 100 Euro sind so überflüssig, dass die Pflegekassen das automatisch genehmigen. Für die Mehrleistungen zu 200 Euro im Monat fehlen ihnen aber angeblich die Erkenntnisse. Deshalb wird der Medizinische Dienst der Pflegekassen geschickt ein weiteres Gutachten zu erstellen. Das kostet nicht unter 300 Euro und ist meist völlig überflüssig. Da werden Zeit und Geld verschwendet. Schreiben Sie’s Ihrem Abgeordneten. die beschließen den Aufwand, die tragen die Verantwortung. Lassen Sie sich nicht abspeisen mit. «Das habe ich nicht gewusst.» Dann soll er doch Sie in seinem Wahlkreis fragen, kostet nichts außer seiner Zeit. Einmalig.

Nach ein paar Tagen sorgfältiger Vorbereitung wurden heute alle Dateien umgezogen auf neuere und leistungsfähigere Hardware. Bei der Gelegenheit Authentifizierung statt SMTP-after-POP eingeführt. Das war dann auch für zwei Benutzer die einzige Hürde bei der Umstellung. Ansonsten (klopf-klopf-klopf) alles ohne Probleme abgewickelt. Gute Arbeit. Gutes Team.

Werbefuzzis

„… Dental hat ein neues Erscheinungsbild: 

Mit überarbeitetem Logo, neuem Claim und frisch gestalteten Kommunikationsmitteln tritt Deutschlands größte Gruppe zahntechnischer Labore an den Markt: Ob Zahnarzt- oder Patientenbroschüren, Kundenzeitung oder Stellenanzeigen – mit Hilfe der Hausfarben Dunkelblau und Grau, kombiniert mit schwarz-weißen Emotionsbildern entsteht das Bild eines medizinisch-technischen Unternehmens, das Kompetenz und Sicherheit ausstrahlt, ohne aufdringlich zu wirken.”

Wer formuliert eigentlich so eine Verbal sch…. und wer kauft wem das ab? Ich wüsste es gerne mal, so mit Bildern und Namen und Lebensläufen. Ich würde mir gerne erklären können, wieso angeblich intelligente Leute für so einen Wortmüll schwer verdientes Geld ausgeben.

„t-online Kundenbetreuung, mein Name ist … spreche ich mit …?” „Ja.“ „Ihr Vertrag geht ja jetzt zur Neige, da wollt’ ich mal fragen, was wir Ihnen anbieten können?“ „Ein iPhone, mit dem ich auch über Bluetooth oder Kabel dann mit meinem Laptop im Internet surfen kann.“ „Das kann das iPhone nicht.“ „Dann können Sie mir auch nichts anbieten.“ „Die Frage ist ja nur, ob das auch der Tarif abdeckt.“ „Sie wollten wissen was Sie mir anbieten können. Jetzt wissen Sie das. Wenn Sie das nicht können, gehen Ihre Angebote an meinen Wünschen vorbei, dann können Sie mir eben nichts anbieten.“ „Auf Wiederhören.“ „Ja.“

Es soll sehr günstige prepaid Karten bei ALDI geben und bei vielen anderen Verkäufern. Und wenn die Telekom, die Tochter t-online und Apple dann mal etwas passendes anbieten können stehe ich gerne zur Verfügung. Natürlich nur wenn dann die Bindefristen eines zwischendurch gewählten Anbieters gerade vorbei sind. Bis dahin möchte ich auf meinem Mobiltelefon keine Werbeanrufe haben.

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Könnte ein echter Mehdorn sein, der mit dem WC-Center neben MacClean und Reisecenter.

Man darf auf Details zum Vertragsvolumen angesichts der möglicherweise geschwächten Position von Novartis gespannt sein.

Stationäre Aufnahme: Avastin im „Off-Label-Use“ zulässig

Und wie!

Eine Airline hat mich ein paar Mal geärgert. Da bin ich dann für ca. 6.000 Euro bei einer anderen Gesellschaft geflogen. Danach gab es eine weitere Chance. Vertan: auf eine Beschwerde von mir noch nicht einmal geantwortet. Da bin ich dann zu Euch gewechselt. Nun habt Ihr mich in diesem Jahr meistens unpünktlich durch die Gegend geflogen. In Düsseldorf musste ich mal 2 Stunden auf dem Flur warten. Das war nicht schön.

Heute ist mal wieder eines Eurer Flugzeuge abgesagt worden wegen angeblichen technischen Defekts. Und während Ihr ein paar Leute informiert habt: mich habt Ihr einfach vergessen. Und als ich es dann merkte blieb mir nichts anderes als in den Hallen von CGN (wer hat hier eigentlich architektonisch zu verantworten, es zieht wie Hechtsuppe) zu warten, die Alternativen waren ausgebucht / schon weg. Anderthalb Stunden später als vereinbart und bezahlt ist ärgerlich. Daheim muss ich 2 Stunden Babysitter mehr bezahlen. Und dass so eine Verlängerung unabgesprochen nicht ganz unproblematisch ist: Ihr werdet es verstehen.

Das ist die Beschwerde. Ich werde jetzt ein paar Tausend Euro bei einem Wettbewerber ausgeben und dann bekommt Ihr eine weitere Chance. Danach nehme ich meine letzte Freiheit in Anspruch: ich werde mein Geld ausgeben wo ich will, also dann nicht mehr bei Euch. Aber vielleicht geht es Euch auch gut genug ohne mich. Wir sprechen uns beim nächsten Aktientermin.

Und wieder stellt sich die Frage: Wollen wir denen die Verantwortung über 82 Millionen Patientendaten geben, die bisher schon ihre kriminelle Energie, sondern auch ihre Unfähigkeit zum sachgerechten Betrieb solch kritischer Infrastrukturen bewiesen haben?

IT-Infrastruktur von T-Mobile: “ernst zu nehmende Schwächen” : Privatsphaere.ORG

Für mich ist das keine Frage: so sinnvoll die Gesundheitskarte sein kann, in die Hände korrupter und / oder unfähiger Konzerne darf sie nicht gelegt werden. Aber es bleibt zu erwarten: es geht bei dem Projekt sowieso nur um den Profit der einschlägig Verdächtigen. Und eine politische Mehrheit gegen die Raffgier dieser Konzerne ist nicht in Sicht, dank Privatfernsehen und zunehmender Verblödung von Mehrheiten.

Die Pharmaindustrie will den Vertrieb und damit den Wettbewerb kontrollieren, um höhere Preise durchzusetzen.

Stationäre Aufnahme: Gefahr durch Arzneifälschungen übertrieben?

Als wenn wir das nicht gewöhnt wären: wie immer die bösartigen Unterstellungen, dass Firmen am Gewinn interessiert wären. Dabei sind das doch alles Heilige, nur dem Allgemeinwohl verpflichtet. Genauso wie eben dieser Altliberale Sozi Verheugen. Wir sind die dummen Kälber, wir wählen solche Leute auch noch. Dann sollten wir uns zumindest nicht wundern.

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft ist nicht überzeugt vom neuen Entwurf:

… Bisherige Erfahrungen zeigen aber, dass der FSA-Kodex und seine Verfahrensordnung nicht geeignet waren, unlauteren Werbepraktiken der Arzneimittelindustrie und versuchten Einflussnahmen auf das Verordnungsverhalten von Ärzten in gewünschter Weise entgegenzuwirken. Weiterhin werden Verbote für die Werbung mit nicht zugelassenen Arzneimitteln sowie irreführende und versteckte Werbung ebenso unterlaufen wie Regelungen zur Organisation und Unterstützung von Veranstaltungen und Kongressen sowie zur Gewährung von Geschenken an Angehörige der medizinischen Fachkreise.

Die AkdÄ sieht deshalb einen erheblichen Korrekturbedarf des FSA-Kodex, um die auch in der breiten Öffentlichkeit zunehmend diskutierten unlauteren Werbestrategien der Arzneimittelindustrie wirkungsvoll einzudämmen und verbindliche ethische Standards für eine Zusammenarbeit zwischen Arzneimittelindustrie und Ärzteschaft zu schaffen. Falls die verbindlichen Regelungen weiterhin nicht eingehalten werden, hält die AkdÄ gesetzgeberische Maßnahmen für erforderlich. Der Gesetzgeber wird aufgefordert, ein Gesetz auf der Grundlage staatsanwaltlicher Ermächtigung zu erlassen, mit dem wirksam gegen unlautere Werbemethoden einzelner Unternehmen der Arzneimittelindustrie vorgegangen werden kann.

Tja, deutlicher kann man eigentlich nicht nach dem Staatsanwalt rufen. Aber wie das so ist, wenn man mit dem Zeigefinger auf die Pharmabranche zeigt: vier Finger zeigen auf einen selbst zurück. Ohne korrupte Ärzte könnte die Pharmaindustrie niemanden bestechen. Die komplette Stellungnahme der Ärzteschaft.

„Gerade für behinderte und chronisch kranke Menschen ist die Tertiärprävention ein besonders wichtiges Feld, das in der aktuellen politischen Debatte unverantwortlicherweise zumeist ausgeblendet wird,“ erklärt der Leiter des Referats Gesundheitspolitik und Selbsthilfeförderung beim Dachverband der Selbsthilfeorganisationen behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen in Deutschland.

BAG SELBSTHILFE e.V.: Präventionsgesetz muss Tertiärprävention berücksichtigen

So isses. Halb- oder Zeidrittelheiten aus der Politik sind nicht ausreichend. Nicht ausreichend heißt in der Schule «mangelhaft», manchmal auch «ungenügend». Und damit kommt man nicht immer als Regierung in die nächste Legislatur, manchmal reicht es dann nur für Opposition. Oder für so komplizierte Stimmverteilungen, dass ihr sie schon heute fürchten solltet.

Ich sehe aber auch nicht ein, dass wir Hausärzte mal eben zwischen Tür und Angel alles erklären müssen, weil man geruht, den Patienten mal eben völlig ahnungslos zu entlassen!

Denkt denn keiner im Krankenhaus darüber nach, wie es zu Hause weitergeht?

Verschiebebahnhof – aerztlichepraxis.de

Ach so, Frau Dokta sieht nicht ein. Das ist natürlich ein Maßstab für politisches Handeln, da müssen wir unbedingt eine vertragsärztliche Einsichtsrichtlinie machen. Und auf den Politikern rumhacken, die den Saustall von 40 Jahren Selbstverwaltung der Ärzte und Krankenkassen aufräumen. Und Richtlinien nud unter maßgeblicher Verhinderung der KBV, der einzigen Instanz mit Ahnung wie es geht. Ja ne, ist klar.

Und warum denkt im Krankenhaus niemand nach wie es ambulant? Weil ambulant auch niemand denkt, wie es stationär. Und die beiden Streithanseln KBV und DKG machen munter weiter. Auf dem Rücken der Patientinnen und Patienten. Und auf Kosten der Beitragszahler. Ich bin von der Arroganz beeindruckt. Aber mehr ist nicht.

Gerade habe ich mit Frau K. von der Beratungshotline (0800-3355222) t-mobile speziell für das iPhone gesprochen. Mit meinem bisherigen Mobiltelefon und dem t-mobile Vertrag kann ich mit meinem Laptop (bluetooth) im Netz surfen. Ich wollte wissen, ob das mit dem iPhone und den Tarifen auch geht. Sie wusste es nicht. Dann wollte ich wissen, wer das vielleicht weiß. Das wusste sie nicht. Dann wollte ich wissen, hatnäckig wie ich nun mal bin, wann sie es denn wissen würde. Das wusste sie auch nicht. Insgesamt wisse sie nicht mehr als in den Webseiten auch stehe. Ich verstehe das als sanften Hinweis doch gefälligst dort meine impertinenten Fragen zu stellen oder für mich zu behalten und selber zu recherchieren. Aber bitte ohne Belästigung der «Beratungshotline, 7-24.00 Uhr, kostenlos aus dem Festnetz der Deutschen Telekom».

Na ja, wenn sie nicht beim Abhören sind ist völlige Ahnungslosigkeit der beste Schutz gegen Ausforschung. So werden sie es letztlich auch bei der Staatsanwaltschaft halten. Da kann man jetzt nur wünschen, dass ihnen das Monopol bei iPhone bald weg genommen wird. Oder Apple sie mal berät wie es geht, mit dem Verkaufen meine ich.

Weil Weiterbildungs- und Informationsveranstaltungen der Pharma-Industrie für Ärzte in Luxushotel zunehmend als Bestechungsversuche mit gutem Essen, Wellness und dickem Rahmenprogramm in Verruf geraten sind, hat sich der „Verein für freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie“ eine Verhaltensrichtlinie für Tagungen auferlegt.

Buchungsrückgang – Berliner Luxus-Hotels geben ihre Sterne zurück – Berlin – Berliner Morgenpost

Na ja, eigentlich ein netter Versuch verlorenen Ruf irgendwie zu reparieren. Erinnert mich an Siemens, den KPMG-geprüften Korruptionskonzern aus München. Wir haben schon eine feine «Feine Gesellschaft».

Aus Sicht der Ärzteschaft steht PKV für Eigenverantwortung, Freiberuflichkeit, Individualität der Patientenversorgung und Innovationskraft der Gesundheitswirtschaft.

Bundesärztekammer – Quo vadis PKV? – Die Private Krankenversicherung muss Farbe bekennen

Vor allem steht PKV für ein Vielfaches an Rechnungsbetrag. Menschenskind, wenn Ärzte wieder mal über unaufrichtige Politiker herziehen kann man ihnen nur die Propaganda der eigenen Lobby entgegen halten. Diese Unaufrichtigkeit, Heuchelei, dort ist sie daheim.

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Kommentare

  • Svenja-and-the-City: Wow. Das ist ein unglaublich interessanter Satz, der mir sehr gefällt. Aber was ist mit all...
  • Günter Schütte: Mir scheint, das hat weder mit Apple noch was mit der Herstellerfirma sondern am ehesten mit der...
  • Waltraud Stevens-Hammers: Sehr geehrter Herr Fussek, meine Mutter ist jetzt 86 J alt und hat eine beginnede Demenz....
  • Balz, Hans: Sehr geehrter Herr Yogeshwar, bitte nehmen Sie zum Thema Kontakt mit mir auf! Mit freundlichen Grüßen...
  • Michael: Danke für Deine Anregungen, auch wenn ich inhaltlich (zumindestens teilweise) eine andere Meinung habe. Aber...

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