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Gesundheit(spolitik), Selbsthilfe und überhaupt

Archiv der Kategorie ‘Lesen

Im Netz der Pflegemafia. Wie mit menschenunwürdiger Pflege Geschäfte gemacht werden.

alzheimer – @ myblog.de

Ja, wie das der Klaus Fussek schafft nicht depressiv zu werden …

Darwin Awards

Das muss ich nun den Qualitätsjournalisten von der Süddeutschen lassen: die Geschichte ist wunderschön bis makaber, ich mag sowas.

Dummheit kann lebensgefährlich sein. Immerhin: Wer sich ohne Selbstmordabsichten auf die idiotischste Weise umbringt, hat Chancen auf einen Preis: den Darwin Award.
mehr…

Impressum ist Kür …

… und nicht nur Pflicht. Bei mir lange nicht mehr reingeguckt? Dann aber. Höhepunkt am Anfang, von da an geht’s bergab.

Da kämpft der wackere Kommandeur Matthias Döpfner unter seinem zerbeulten Stahlhelm, pulvergeschwärzt und abgehärtet in zahllosen Schlachten, unermüdlich gegen einen finsteren Feind, als er plötzlich und unerwartet von den Etappenhengsten aus den Amtsstuben der Bundesregierung durch fehlgeleitetes Artilleriefeuer schwer getroffen wird.

Hans-Ulrich Jörges: Im Zauberreich der Alphajournalisten » medienlese.com
Ab zur medienlese, wunderbare Formulierungen (wie oben zitiert), scharf nachgedacht und unterhaltsam zu Bildschirm gebracht. So würde es sogar was mit totem Holz. Muss aber nicht sein!

Von Schäuble 2.0 zu Stasi 2.0

Mit dem Hämmern eines polizeilichen Überfallkommandos an meiner Tür trat die Realität bisher abstrakter Überwachungsphantasien in mein Leben.

Freitag 47 – Im Kreis

Es ist beklemmend zu lesen, mit welch kranker Phantasie Ermittler arbeiten. Der Job muss extrem persönlichkeitsprägend sein. Und wir haben in Deutschland bestimmt nicht genug Psychiater.

Neuer Fotolink

Heute habe ich ein paar sehr gute Fotos gesehen und den Link zum dazugehörigen Fotoblog gefunden. Die Blogsoftware sieht einfach Schei*** aus, blogspot halt, aber die Bilder sind mehr als einen Blick wert.

Krankenhaus aussuchen II

Ist etwa ein Ansatz von Geschwätzigkeit in so kurzer Folge im Blog zu schreiben? Muss ich mal untersuchen. Bei meinem ersten Serienmordartikel habe ich ein wenig arg persönlich angefangen und will deshalb hier mit ein wenig Theorie (es ist wirklich nur wenig) nachlegen: Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Menge von durchgeführten Behandlungen in einem Krankenhaus mit der Qualität der Ergebnisse derselben? Behauptet wird so ein Zusammenhang gerne von Politikerinnen. Die Mindestmenge (Vorschrift, nach der ein Krankenhaus eine Maßnahme nur abrechnen darf, wenn eine bestimmte Menge von Behandlungsfällen pro Jahr erreicht wird) ist Ergebnis der Politikervorliebe. Reaktion der Selbstverwaltungen ist, dass die Zahl so festgelegt wird, dass auch wirklich jede Provinzklitsche Einrichtung sie überschreitet, also überhaupt keine Wirkung entfaltet wird. Und hier nun der Versuch einer wissenschaftlichen Antwort auf die Frage nach der Mindestmenge.

Pflegepersonal (und Ärzte) argumentieren ja auch gerne damit, dass eine gewisse Anzahl von ihnen in den Krankenhäusern erforderlich sei um Patienten gesund zu machen. Oder umgekehrt: wenn sie zuviel arbeiten müssten würden Patienten nicht gesund, zumindest nicht so gesund, wie sie es würden, wenn es mehr von ihnen (den Pflegenden und den Ärzten) gebe. Habe ich es verstanden die Frage zu vernebeln? Dann ist gut. An Ärzte trauen wir uns erst mal nicht ran (wo kämen wir denn da hin?). Aber die Krankenschwestern haben keine Ehrenwerte Gesellschaft zum Schutz ihrer Interessen, da hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit sich einmal mit befasst und kommt zu keinem Ergebnis (geradezu weise). Ich wage die Voraussage nach tiefem Blick in meine Glaskugel: es gibt keinen nachweisbaren Zusammenhang zwischen der Zahl der Ärzte und Pflegenden und der Qualität ihrer Arbeit oder der Lebensqualität der von ihnen Bearbeiteten. Man muss halt die Fragen immer nur genug verschwurbeln, die Untersuchungsobjekte unvergleichbar genug halten, dann können wir schon zur eindeutigen Forderung eines “weiter so” kommen.

Also wieder zwei Kriterien raus bei der Frage: in welches Krankenhaus gehe ich denn nun am besten? Denn die Antwort muss lauten: es kommt darauf an.

Zu den regelmäßigen Lesern des Spiegels gehöre ich nicht, weder interessiert es mich an der Papierform Montags depressiv zu werden, noch gehöre ich zu den Bewunderern der Online-Redaktion, von der ich bisher wenig Gutes gehört habe. So bin ich eher durch Zufall auf einen sensationellen Artikel gestoßen: ein Kind wird immer Kind sein weil seine Eltern es so wollen und Ärzte so können.

Als Vater eines behinderten Kindes erlaube ich mir den Hinweis: trotz aller Schwierigkeiten habe ich immer versucht den vermuteten Wunsch meiner Tochter zu respektieren. Das schloss für mich immer ein, auch den Wunsch nach Abstand von mir zu vermuten (wohin habe ich meine Eltern gelegentlich gewünscht?) und Gelegenheit zum Ausleben zu geben. Aber ich weiß von anderen Eltern, dass sie planen rechtzeitig vor dem eigenen zufälligen Ableben gemeinsam mit ihrem behinderten Kind Selbstmord zu begehen. Sie trauen der Gesellschaft nicht mehr, dass sie sich verantwortungsvoll um behinderte Menschen kümmern wird, denen es nicht möglich ist, für die eigenen Interessen eine Menge Wirbel zu machen und lautstark bei jeder (gefühlten) Diskriminierung zu lamentieren. Ich kenne auch Eltern, die, selber längst im Großelternalter und die “Kinder” sowohl erwachsen als auch gut in der Lage selber ihre Interessen zu vertreten, noch immer als »Interessenvertreter ihrer Kinder« Ämter und Pöstchen besetzen, als Gerontokratie der Selbsthilfe Fortschritt blockieren und die Fortexistenz von Anstalten und ab- und verschließender (Wohlfahrts-)Strukturen garantieren.

Das ist ein weites Feld.

Update: Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie zu diesem Thema

Petition online

Das Abmahnblog wird heute dringend zum Studium empfohlen. Vielleicht errinnern sich manche Leser noch: die Olympioniken wollen ein Blog wegen ein paar Berichten unter Nennung des Namens sowie Benutzung des Logos abmahnen, deren Anwälte verlangen horrende Gebühren und setzen einen wahnsinnig hohen Streitwert an, die Blogbetreiber können sich eine Verteidigung nicht leisten. Solch einem Irrsinn soll mit Hilfe der Petition ein Riegel vorgeschoben werden. Aus der Mitte der Parlaments ist bei den vielen personellen Verschwurbelungen keine Abhilfe im Sinne der Bürger zu erwarten.

Vermögensschaden

Arzt haftet für Schwangerschaft wie ein Erzeuger wenn seine Verhütungsmaßnahmen grob gegen die Regeln der Kunst verstoßen haben.

Bayer AG und Demokratie

Kann ein Konzern die freie Meinungsäußerung behindern, gegen das Grundgesetz verstoßen? Ja und nein. Denn das Grundgesetz bindet staatliche Macht, da ist so eine Firma nicht durch verpflichtet. Aber tatsächlich scheint irgendjemand in dem Konzern blöd genug zu sein, einen Zensurversuch im Internet zu starten.

Der Vorwurf gegen Bayer lautete: “Ihre Firma hat offensichtlich völlig die Kontrolle über gentechnisch veränderten Reis verloren. Der Reis LL601, der offiziell nur im Versuchsanbau getestet wurde, ist inzwischen in der gesamten EU, der Schweiz, und sogar in Ländern wie Dubai und Kuwait gefunden worden. Auch Ihr Reis LL62, der zwar in den USA zugelassen, aber in Europa nicht erlaubt ist, wurde inzwischen in Frankreich gefunden. Ein Ende dieses Skandals ist nicht absehbar.”

Wenn Dummheit schreien würde, ich könnte sie von Leverkusen bis Berlin hören. Dass der Firma die Informationen nicht passen: geschenkt. Dass sie den Provider unter Druck setzt die Website von Kritikern abzuschalten: Dummheit. Weitere Informationen beim Blogbote und beim Einkaufsnetz von Greenpeace. Und: bitte weitersagen!

1001 Geschichten

Erst heute habe ich die Website 1001 Geschichten und kein einziges Märchen gefunden. Zum Kongress hätte ich wegen anderweitiger Verpflichtungen sowieso nicht fahren können. Aber das Projekt und die Arbeit der Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. ist einen näheren Blick wert! Warum validiert nur keine einzige der Seiten, warum legen die Autorinnen und Autoren so erkennbar wenig wert auf die Gruppe seh- oder anders behinderter Menschen? Besonders ethisch ist das nicht!

EU-politisches Feuer

Leseempfehlung: http://maennerseiten.de/blog/index.php/verhinderte-feuerzeuge/

Die Berliner Zeitung gehört schon lange nicht mehr zu meiner Lieblingslektüre, aber von Zeit zu Zeit findet auch eine Zeitung mal einen Korn (oder so). Man muss Dr. Rainer Hess nicht lieben, aber seinem messerscharfen Verstand ist nicht entgangen, dass die Politik ihn und sein Gremium vorschiebt, von Zeit zu Zeit im Stich lässt, es aber auch nicht besser weiß.

Ethik im Krankenhaus

Soll ja trotz knapper Kassen und Partikularinteressen der Tätigen noch Ethik im Krankenhaus geben. Mal nachsehen ob das stimmt.

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Kommentare

  • Svenja-and-the-City: Wow. Das ist ein unglaublich interessanter Satz, der mir sehr gefällt. Aber was ist mit all...
  • Günter Schütte: Mir scheint, das hat weder mit Apple noch was mit der Herstellerfirma sondern am ehesten mit der...
  • Waltraud Stevens-Hammers: Sehr geehrter Herr Fussek, meine Mutter ist jetzt 86 J alt und hat eine beginnede Demenz....
  • Balz, Hans: Sehr geehrter Herr Yogeshwar, bitte nehmen Sie zum Thema Kontakt mit mir auf! Mit freundlichen Grüßen...
  • Michael: Danke für Deine Anregungen, auch wenn ich inhaltlich (zumindestens teilweise) eine andere Meinung habe. Aber...

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