Gesundheit(spolitik), Selbsthilfe und überhaupt
26 Jul
Nachdem es der Telekom noch nicht einmal gelingt einen Anschluss zu einem gewünschten Termin missbrauchssicher abzuschalten hat Kabel-Deutschland es heute mit einer Installationsfirma geschafft einen Anschluss wie vereinbart zu schalten, zu installieren und betriebsfertig zu übergeben. Jetzt brauche ich aber neue alte Geräte, denn ISDN-Telefonapparate funktionieren da nicht. Also noch ein Besuch in einem der unsäglichen Märkte, aber dann.
24 Jun
… und wer soll’s zahlen? (Quelle) Natürlich die Versicherten mal wieder. Und da wir Beitragszahler mal wieder für alle Subventionierten mitzahlen werden wird da gemolken wo es geht. Mal schaun was die Partei des Mittelstands, die großen Steuersenker, die Vertreter der Leistungsträger dazu zu sagen haben. Aber man lässt ihren Gesundheitsminister ja nicht machen, geifert reflexartig ohne seine Vorschläge mal im Detail angesehen zu haben. Künftig also statt 10% mehr im Jahr nur 8%? Bitte erklären Sie das mal, Herr Spahn!
11 Feb
Er berichtete, die Läsionen seien entstanden, nachdem er sich einen Laptop gekauft und täglich mehrere Stunden damit auf dem Schoß gearbeitet habe. Die Hautrötung sei anfangs vorübergehend gewesen, dann aber geblieben – inzwischen seit Monaten. Quelle
Ja, ne, iss klar. Rötung und Brennen auf dem Oberschenkel ist noch lange kein Grund mal das Gehirn einzuschalten und das Verhalten gar zu ändern, munter Weitermachen und dann auf Kosten der Allgemeinheit zum Doktor rennen, so geht das. Die Älteren können voller Vertrauen darauf leben, dass die Jüngeren viel klüger im Umgang mit moderner Technik sind, ehrlich.
10 Feb
sind üble Spammer für die bankrotten Privatversicherungen, bei denen Vermittler bis zu 12 Monatsbeiträgen Prämie bekommen wenn sie wieder einen Dummen gefunden und zur Unterschrift gebracht haben. Die IP 91.184.49.156 wird benutzt und eine ganz windige Geschäftsadresse unter der saudummen Domain www.weniger-beitrag.org
9 Jan
Dass man so jemanden in Schiedsämtern belässt ist auch bezeichnend für ein Gesundheitssystem, das niemand mehr zu steuern scheint. Klingt sowas von ahnungslos, könnte glatt von Ärzten formuliert sein.
In der Gesundheitspolitik vertritt Oberender eine Minderheitsposition, die er selber als liberal bezeichnet.
16 Jul
Die zigtausend Zahnärzte und Ärzte brauchen also keine Befürchtungen zu haben, dass wenn Sie sich so verhalten, wie sie es auch im Real-Life tun würden, nichts zu befürchten haben.
Die müssen nichts fürchten außer Armut und Verelendung.
12 Jul
Auch aus seiner nicht selbst verschuldeten Unmündigkeit muss man sich herauszuschälen versuchen, was bleibt einem anderes übrig. Dank Internet und zunehmenden Transparenzvorgaben kann man das heute wenigstens ansatzweise tun. Die Diskussionen um die Neuauflage des DSM werfen den Schatten dessen voraus, was in biopolitischer Hinsicht auf uns zukommen wird.
gedankenträger [man weiß ja nie] » biopolitik.
Seit kurzem habe ich das Vergnügen mich mit einem klitzekleinen Ausschnittsgebiet der Psychotherapie zu beschäftigen. Je mehr ich mich einlesend zu bilden versuche …
11 Jun
Momentan, so scheint es, ist nicht die SPD-Gesundheitspolitik die größte Gefahr für die PKV, sondern die strukturelle Kurzsichtigkeit der Spitzenorganisationen von Ärzten und Zahnärzten.
Tja, «weiter so!» möchte man den Minderheitenvertretern neuer Ärztebündnisse da zurufen als engagierter Patient. Damit endlich Schluss ist mit der Ausnutzung des Kinderglaubens der PKV-Versicherten: für weniger Beitrag immer und auf Dauer mehr und bessere Leistungen bekommen zu können. Ist doch auch wirklich irre: wer das glaubt hält bestimmt auch HypoRealEstate für einen kleineren Betriebsunfall.
6 Jun
Das günstigste stationäre Lesegerät kostet nach Herstellerangaben 344 Euro. Als Pauschale erhalten die Praxen in Nordrhein 430 Euro. Die Differenz von 86 Euro behält die Praxis.
Die ersten Anträge auf Erstattung der Kosten für eGK-Lesegeräte gehen ein
Da darf man schon fragen ob es sich um eine versteckte Subvention handelt oder die Verhandler der Gesetzlichen Krankenkassen schlicht nicht richtig mit Versichrtengeldern umgehen können.
Auch der Bundesdatenschutzbeauftrage Peter Schaar sieht Vorteile beim Einsatz der eGK: „Die derzeitige Versichertenkarte ist schlechter abgesichert als die eGK.“
So isses, aber das wird von den Fundamentalisten der Datenschutzfraktion genausowenig zur Kenntnis genommen werden wie die Notwendigkeit den Missbrauch des Gesundheitssystems endlich wirksam zu bekämpfen, damit nötige Leistungen weiter bezahlt werden können. Damit meine ich: wir brauchen Beitragspflicht für alle Einkommen, der Besitzer von Mietskasernen darf sich nicht mehr neben Millionenmieten beitragsfrei noch mit einem fingierten 400-Euro-Job alle Vorteile der GKV abgreifen, der 40-köpfige Verwandschaft des Imbissbudenbesitzers darf nicht mehr mit solchen Minijobs die ganze Familie absichern zu Lasten der Versichertengemeinschaft. Und Ärztehopping gehört eben auch einmal gründlich aufgedeckt und dann unterbunden oder privat bezahlt.
18 Mai
So viel Zahnwälte, die allenfalls FDP wählen würden, gibt’s in ganz Mitteleuropa nicht.
Die Sargnagelschmiede: Westerwelle komplett gaga:
Wie treffend. Nach so einer Formulierung habe ich gesucht als mich das Radio mit den «Informationen» über fast 100%ige Wahlergebnisse erschreckte.
9 Mai
Die Kassen sollten nur noch die nötigsten Leistungen übernehmen. Alles andere müssten Patienten selber oder per Zusatzversicherung finanzieren.
Gesundheitspolitik – Kasse soll nur bei schweren Erkrankungen zahlen
Jörg-Dietrich Hoppe hat’s schwer erwischt. Hoffentlich kann ihm jemand helfen. Ich kenne ihn noch aus guten Tagen, ist aber lang her. Und Dörner ist in Rente, dabei könnte der vielleicht jetzt helfen.
Das Sanieren der Kassen geht übrigens einfacher: Beitragspflicht für alle, Leistungen nur im Fall nachgewiesener Gesundheit zur Behandlung von Krankheit, keine Prophylaxen mehr, die nicht evidenzbasiert sind, keine Leistungen für andere denn die Beitragszahler. Die Schulden wären in wenigen Monaten bezahlt, ab dann nur noch Gewinne. Man könnte glatt die Verluste der Bankheuschrecken dann damit bezahlen.
1 Mai
… Initiative von SPD und CDU/CSU, die Eingangsvoraussetzung zur Krankenpflegeausbildung auf Hauptschulniveau abzusenken …
Deutsches Ärzteblatt: “Experten warnen vor Absenkung des Bildungsniveaus in der Pflege”
Ob die Warnungen eine Einsicht bei den Politikerinnen und Politikern dieser Restkoalition der Gutwilligen auslösen können? Ich habe Zweifel. Aber in dieser Legislatur werden die Ahnungslosen nichts mehr bewirken können. Das beruhigt noch für kurze Zeit.
27 Apr
Besonders umstritten waren die Gentests bei Ungeborenen. Eine Mehrheit gab es nur für Tests auf jene Krankheiten, an denen Kinder ab der Geburt leiden, wie dem Down-Syndrom. Verboten aber sind Gentests, die nur eine Veranlagung für Krankheiten im Erweachsenenalter belegen könnten.
Unerträglich ist nur mein Leiden an solchen Formulierungen. Wer Menschen mit Down-Syndrom kennt, der weiß, wie die nicht leiden. Nicht alle Menschen sind so friedliebend und freundlich all ihrer Umgebung gegenüber. Diese Schmnalspurethiker von RTL sollten sich ein Beispiel daran nehmen. Wäre schade, wenn nur noch Menschen, perfekt wie solche Journalisten, übrig blieben.
http://www.podcast.de/episode/1204477/RTL_Aktuell_24.04.2009
13 Feb
Behördensprache, ob die so witzig sind wie sie sich äußern? Einfach irre, wir schreiben 2009 und die haben es noch immer nicht gemerkt.
11 Feb
Darüber hinausgehende Leistungen sollen die Versicherten über “intelligent ausgestaltete Selbstbeteiligungslösungen” einkaufen können.
‘Weg mit der GKV, weg mit dem Gesundheitsfonds!’
Jetzt sind sie ganz irre geworden. Was ist nur aus der Partei Karl-Hermann Flachs und Hildegard Hamm-Brüchers geworden? Als ob uns deren Spezies in den Banken nicht gerade weltweit vorgemacht hätten wie fähig sie sind … kriechen geldgierigen Ärztefunktionären in den Hintern. Igitt.
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