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Gesundheit(spolitik), Selbsthilfe und überhaupt

Archiv der Kategorie ‘Allgemein

… ehe ich es vergesse:

Bin aus dem Urlaub zurück. War nix. Wäre besser hier geblieben. Hinterher ist man ja immer klüger. Jedenfalls manchmal. Wenn “BMW” wieder einmal mit “bring-mich-werkstatt” ausformuliert wird werde ich schweigen. Ich weiß es schließlich besser: Werkstatt nützt nicht wirklich viel. Aber dazu später mal.

Kalifatsstaat Bundesrepublik

Die Abschaffung der Gleichberechtigung der Frau ist unverzichtbare Voraussetzung für eine Ende islamistischen Terrors. Nur konsequent. Die Argumentation ist sauber. Sicherheit ist schließlich unverzichtbar.

Sehr geehrte Frau Fiedler,

ja, ich würde gerne mal mit der Partei und denen, die darin meinungsbildend tätig sind, über die Probleme rund um Behinderung, Eltern, Erziehung, Kita, Schule sprechen. Das ist ein nicht ganz langweiliges Thema.

Ich war, als Neubürger, schon sehr überrascht, als mir die Sekretärin “meines” Bezirksbürgermeisters bei einem Anruf und Bitte um einen Termin bei Letztgenanntem mitteilte: “Herr Bürgermeister hat keine Bürgersprechstunde, der redet nicht mit Bürgern.” Das war ich aus meinem bisherigen Wohnort ganz anders gewohnt. Und da regiert auch die SPD.

Damals habe ich entschieden: äußerste Zurückhaltung gegenüber lokal agierenden Politikerinnen und Politikern in Berlin, noch schärfere Zurückhaltung gegenüber allen Behörden dieser faszinierenden Stadt. Das mit den Behörden und der Enthaltsamkeit hat nicht geklappt, aber das ist eine andere Geschichte.

Und jetzt die freundliche Einladung des Teams Kommunikation und Kampagnen. Nehmen Sie es nicht persönlich, sie haben einfach Pech wegen meiner Vorerfahrungen. Machen Sie das Beste draus.

Mit freundlichen Grüßen

Heuschreckenalarm


Quelle: gn8

Berlin-Steglitz, ehemals Kilala, dann Konkurs und entmietet, dann Kila. Wenn ich vom Friseur komme schaue ich auf das Schaufenster. Innen sind ein paar Bauten, ähnlich denen bei amerikanischen Frittenbuden. Mütter gehen gerne mit den Kleinen dort hin: die sind beschäftigt und die Mütter können in Ruhe frühstücken oder Latte konsumieren.

Anscheinend haben die Mütter nicht genug konsumiert. Das haben sie jetzt davon.

Wenn’s powerbook raucht …


Quelle: Tomas Caspers

… nicht vergessen: Akku tauschen!

«Apple hat festgestellt, dass bestimmte Lithium-Ionen-Batterien, die von der Sony Corporation in Japan hergestellte Zellen enthalten, ein Sicherheitsrisiko darstellen, das in seltenen Fällen zu einer Überhitzung führt.

Die betroffenen Batterien wurden von Oktober 2003 bis August 2006 weltweit für die Verwendung der folgenden Notebook-Computer verkauft: 12″ iBook G4, 12″ PowerBook G4 und 15″ PowerBook G4.»

Immer glücklich

Die Wetterfichte hat es gefunden, hält es aber nicht für gesund. Typisch deutscher Skeptizismus (kleines Latinum, für irgendwas muss es ja mal gut sein, gell, Herr Elo?)

Handakte Weblawg lauscht dem Gras beim Wachsen. Also ein Körnchen Wahrheit wird schon dran sein, alles wird noch nicht so stimmen, jetzt ist die Zeit der Lobby die Abgeordneten ordentlich unter Druck zu setzen. Was dann vom Referentenentwurf übrig bleibt? Schaun mer mal.

Kaffeetrinken in Kreuzberg

Na gut, die Website ist irgendwie komisch (netter kann ich einfach nicht), aber der Laden, seine Bedienung, das Publikum … einfach gut. Ach ja: geschmeckt hat es auch noch und «Mitte-Alarm» (was wohl soviel heißt wie: viele Schnösel, die sich wichtig tun und exorbitant hohe Preise) ist auch nicht trotz W-lan.

Urlaubsmonat September


Quelle: gn8.

Rechtzeitig zu dem hier eintreffenden Herbstwetter mit Regen, Hagel, Stürmen und wieder Regen, abgewechselt mit schattigen Tagen niederer Temperaturen, werde ich Südfrankreich unsicher machen: nach Ankunft in Narbonne geht es zum Atlantik, von dort kreuz und quer durch die Pyrenäen, am Mittelmeer entlang bis zu den Seealpen, von dort begebe ich mich zurück auf Los, gehe allerdings noch über diese und jene schöne Straße in eben diesem Alpenteil, dann ein wenig Vercors (da träume ich seit meinem ersten Besuch vor einem Jahr von), und in München besteige ich den Autoreisezug wieder.

Ulla Schmidt ist doch viel besser als ihr Ruf, vor allem bei Ärzten und Krankenkassen. Schon weil alle so einig gegen sie polemisieren hat sie bei mir einen Stein im Brett. Weiß denn jeder Leser was für ihn der Unterschied zwischen einem Krankenkassenbeitrag von 15.5% und einem solchen von 16,0% ausmacht? Damit das mal deutlich wird: bei 2000 Euro Gehalt wären das 10 Euro, je zur Hälfte für den ach so armen Arbeitgeber und den Arbeitnehmer. Bei 4000 Euro … also das überlasse ich nun Eurem mathematischen Genie. Noch ein Tipp für Raucher: ungefähr zwei Schachteln Zigarretten und ein kleines Bier weniger im Monat (!), schon wäre es gegenfinanziert.

«Die Rechtslage ist lückenhaft und widersprüchlich, sagt Christoph Then. Die Politik lässt dem Patentamt den Spielraum, die Gesetze auf seine Weise zu interpretieren. Das heißt meist nichts Gutes, da sich die Behörde durch Gebühren aus den Patenterteilungen finanziert.» Im Zusammenhang mit meinem Hinweis gestern liest sich das Unterfangen der Wisconsin Alumni Research Foundation schon überhaupt nicht mehr so harmlos. Erst sollen die Inhaber für nix das Zeug rausrücken, dann wird es schnell patentiert und zurück bekommt man es nur gegen ordentlich Bares. Und was macht unser Bundestag dagegen? Nix, weil: nicht zuständig.

SPD-Mann streicht Witwenrenten

So ähnlich liest es sich wohl in Zeitungen mit größeren Buchstaben. Aber Rainer Wend, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion hat schon einen seltsamen Gedanken aufgegriffen. Seit einiger Zeit zieht es die Politniks dahin den Paaren vorzuschreiben, dass beide Partner arbeiten (gegen Geld im Wirtschaftsprozess) müssen sollen, es soll nicht mehr ein Partner eigene Kinder kostenlos vollzeit-erziehen dürfen, denn erstens gebe es ja nicht mehr genug davon (Kinder) und zweitens machten das Kitas und andere staatlich finanzierte Anstalten doch viel besser (Eltern behinderter Kinder wissen wie recht der Politapparatschik hat). Dafür wird den Paaren dann künftig das Geld, das sie durch eine zweite Arbeitsstelle mehr verdienen für die staatliche Finanzierung von Kinderbetreuung abgenommen. Und wer keinen zweiten bezahlten Job für eine Familie findet (angeblich gibt es ja nicht genug Arbeitsplätze): dem wird es dann trotzdem abgenommen. Dafür bekommt er ein wenig Ausgleichsunterstützung, die aber ins Belieben der Haushaltspolitiker gestellt ist. Und diesen muss er oder sie dann dankbar sein und sie wählen, weil die ja durch Stütze dafür sorgen, … und natürlich bleibt bei jedem Umverteilen ein wenig von dem Geld an den Händen der tätigen Beamten hängen, die wir eigentlich wegsparen wollten. Herr, lass’ Hirn regnen!

Schule in Berlin

Der Wahlk(r)ampf beschäftigt sich immer gerne mit dem Thema (Wir machen Schule wahlweise sicherer, verlässlicher, gründlicher, kinderfreundlicher, leistungsfähiger usw.), ich habe im Netz zufällig eine Schule gefunden, auf die ich mein Kind schicken würde, wenn sie nicht im Bereich EDV ausweislich der Aktualität ihrer Website schon länger in der Vergangenheit lebte, einer Zeit, die besonders in moderner Technologie so eher zu “Geschichte von …” passt als zu aktueller Erziehung und Bildung. Von der total veralteten Frametechnik sowie den vielen Codefehlern mal ganz abgesehen. Haben Eltern in Berlin “freie Schulwahl” oder ist das schon weggespart oder war das in Preussen nie so mit der Freiheit?

Ich muss mich mal informieren, was das stieselig klingende “Frau P., Frau W., Frau B. und Herr H.” eigentlich sollen. Haben die Menschen keine Vornamen oder schämen die sich so? Es erheitert mich auch am Telefon immer wieder: “Guten Tag, mein Name ist Frau M.” Bekommt man, besser frau, den Vornamen eigentlich beim Standesamt eingetragen?

Kreuzchenspieler


Kreuzchenspieler

Der Schockwellenreiter hat es fotografiert, man kann es überhaupt nicht genug zeigen, deshalb auch hier.

Ullas Märchenstunde

So richtig freuen und Spaß haben kann ich an den Nachrichten aus dem Bundesministerium für Gesundheit nur selten. Manchmal lache ich eher gallig auf, zum Beispiel beim Thema Pflegeversicherung, das mein Leben nun schon seit ihrer Einführung (die ich abgelehnt habe!) begleitet. Der Herr mit dem «Die Rente ist sicher» hatte damals den Einstieg in den Ausstieg der solidarisch finanzierten Sozialversicherung gewagt und geschafft, die Sozialdemokraten hatten im Bundestag zugestimmt, weil sie mit 500 Millionen für die (damals mehrheitlich roten) Länder sowie 500 Millionen für die (damals mehrheitlich … Sie werden es ahnen) Kommunen überzeugt wurden. Es waren noch D-Mark.

Ich erinnere mich noch gut, wie bei einer ersten Revision des Gesetzes die Anstalten vor allem auf Betreiben der Lebenshilfe und zu Lasten der Familien einen höheren Anteil an den Töpfen bekamen. Das war nötg und richtig, wollte uns damals ein Herr Jung (wo ist der eigentlich geblieben?) aus dem Ministerium von Herrn Blüm weiß machen. Heute hat man in der Politik begriffen, dass jeder Weg zu den Anstalten ein Irrweg ist, Zukunftssicherheit nur in ambulanten und wohnortnahen Strukturen von Hilfen zu finden sein wird. Jetzt geht es also wieder zurück. Und wieder sind sich rote und schwarze Politiker einig. Spricht diese Einigkeit eigentlich für Richtigkeit?

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Kommentare

  • Wolf: Wie sie es erleben (fern und ignorant gegenüber jeder Realität) ist ihre Sache. Wenn sie aber unter Auslassung...
  • Claudia: Danke für die Erläuterung. Dass sie gegen die KV wettern (ich bezieh mich nicht auf bestimmte Fälle und hab...
  • Wolf: Hausärzteverband, Selektivverträge und so. Sie beschimpfen ihre eigene Monopolgarantiestelle KV in so...
  • Claudia: Was meinst du mit dem letzten Satz? Inwiefern “knacken Ärzte ihr eigenes Monopol” ? Dass sie...
  • Herrmann: Der Saftladen ändert sich nicht, und den Auftrag bekommt der auch immer zugeschoben, da ist keine...