Gesundheit(spolitik), Selbsthilfe und überhaupt
18 Jan
CenterNetworks rechnet ein wenig die Kosten aus. Bei aller Liebe: so wird das dann wohl aber doch eher nix. Oder ein Vertragsprovider müsste mir eine Subvention in 4-stelliger Höhe anbieten. (Ich würde ja gerne ein Photo von dem Teil hier einbinden, aber Apple mahnt ja so freudig ab, übrigens ein weiterer Grund für mich auf das Teil doch eher zu verzichten)
Ergänzung 19.01.07: Weblog zum iPhone
18 Jan

Die britische »Times« kann es sich laut Brennerbasisdemokratie durchaus vorstellen. Aber nur, wenn auch Schottland unabhängig wird. Während Südtirol aus meiner Sicht einen großen Teil seines Charmes gerade aus der Hinzugabe von Italienischem bezieht kann ich mir im Fall Schottlands nur Vorteile von einer Unabhängigkeit vorstellen.
17 Jan
Nachdem ich mich hier ausführlich über die Gründe ausgelassen habe nun der Rest dieser wunderbaren Geschichte:
Am Dienstagmorgen pünktlich auf Station. Unheimlich schickes Nachthemd angezogen, Superstrümpfe, dann die Pille für gnädiges Vergessen. Ab in den Vorbereitungsraum, wo mir ein Sandmann-Azubi einen Venenzugang legte … na ja, eigentlich hat er es erst mal nur versucht. Als er die Soße laufen ließ wagte ich zu bemerken: »Es brennt!« Aber er ist schon fast fertig ausgebildet, da hört man nicht mehr so gut zu: »Das brennt immer.« Der Ausbilder-Sandmann stand rechts hinter mir und bemerkte nur trocken: »Das seh’ ich ja von hier, dass die para liegt.« Womit er meinte, dass die Kanüle nicht in sondern neben der Vene steckte. Nun gut, wurde an der zweiten Hand (dafür hat man die ja) korrigiert. Ich habe wieder mal nichts von meiner privaten Versicherung erzählt. Hätte ich das tun sollen? (weiterlesen …)
16 Jan
Und noch einer: Erste Apotheke ohne Jammerplakat über die Gesundheitsreform gefunden. Bravo. Gleich Nasentropfen gekauft. Und hiermit empfohlen! Berlin, Mexikoplatz.
16 Jan
Lauter gute Themen laufen mir an so einem Schreibtischaufräumtag über den Weg. Nur noch 600 Seiten Sitzungsvorbereitung und ich bin durch. Für alle anderen: »Hurra, ich lebe noch!«.
16 Jan
… oder wie ich den Sehbehindertentag 2004 beging.
Von meiner Katarakt-Operation in einer wunderbaren Berliner Spezialklinik für ambulante Augenoperationen habe ich bereits hier berichtet. Dass die Geschichte damit noch nicht abschließend erzählt war ließ sich erahnen. Und das kam so: (weiterlesen …)
16 Jan
… in Form des »Entwurf eines Gesetzes zur Errichtung einer Deutschen Arzneimittel- und Medizinprodukteagentur (DAMA-Errichtungsgesetz)«. Und jetzt bitte Beifall für diese grandiose Idee!
16 Jan
»Nicht wirklich Neues«, aber das Thema kommt im Journalismus an: die Netzeitung berichtet heute das seltsame Verschwinden der Mitarbeiter von Studien bei der Veröffentlichung der Autoren: zuvor ungenannte Mediziner schlenzen sich in den Vordergrund und fälschen so die Glaubwürdigkeit.
16 Jan
»Es sollte niemanden wundern, wenn Menschen, die sich vom »Leistungsfaktor« zum »überflüssigen Kostenfaktor« degradiert und in Institutionen abgeschoben fühlen, ein schnelles Ende wünschen.«, heißt es in einer Buchbesprechung in DIE ZEIT vom 11.01.2007. Wer etwas gegen Euthanasie hat muss für die Verbesserung der Situation in Alten- und Pflegeanstalten kämpfen. Wer das unerlässt darf sich nicht wundern, wenn die bald übernehmende »Mehrheit der Alten« sich die Todespille auf Krankenschein durchsetzt. Und wo gehobelt wird fallen dann auch ein paar Späne.
16 Jan
»Recht und Alltag« berichtet von einem Sieg einer Patientin gegen die Krankenkasse. Diese hätte die Patientin umfänglicher über Behandlungs- und vor allem Erstattungsmöglichkeiten informieren müssen. Es ging um eine Behandlung, die stationär bezahlt, ambulant jedoch nicht bezahlt werden soll. Ob es sinnvoll wäre diese Behandlung auch ambulant zu erstatten war nicht Gegenstand des Verfahrens, könnte aber vom Gemeinsamen Bundesausschuss durchaus überprüft werden.
13 Jan
… wenn man merkt, dass die Mitglieder eines Gremiums augenscheinlich den Auftrag haben, die Aufgabe des Gremiums zu sabotieren?
7 Jan
… mit Plätzchen und all dem Zeug. Und deshalb auch wieder der gewohnte An- Ein- und Ausblick. Was der mit diesem Blog zu tun habe wurde ich gefragt. Ich bin gerne dort, wo dieses Foto entstand. Erstmals kam ich von Colmars, der Blick ging sozusagen zurück, das anspruchsvollste Stück Weg hatte ich hinter mir. Am Ende der Passstraße erwartete mich ein unbedingt empfehlenswertes kleines Hotel (mit hervorragender Chefküche). Wer in Colmars übernachtet ist selber schuld.
6 Jan
»Das Bundesgesundheitsministerium stellt 570.000 Euro für den Aufbau einer Internetseite zu Verfügung. Die Internetseite bietet Pflegekräften ab Frühjahr 2007 die Möglichkeit, Fehler anonym in eine Internetseite des Kuratoriums Deutsche Altershilfe zu stellen. In einer Pressemitteilung des Bundesgesundheitsministeriums heißt es dazu, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Altenpflege durch das neue Projekt motiviert werden sollen, die Qualität der Pflege weiter zu verbessern.« Quelle: www.kma-online.de
Das hat Stil. Die Kosten des laufenden Betriebs sind da wohlweislich nicht enthalten. Aber wenn es gilt alte Freunde zu alimentieren war noch keine Regierung einfallslos. Und so eine Website mit Skandalberichten motiviert gnadenlos. Besser als Europa-Aktionen und Plakate und Runde Tische.
6 Jan
Unter http://www.bkk.de/arzneimittel-ohne-zuzahlung kann man sich bei Interesse informieren, ob das gerade verordnete Arzneimittel von der Zuzahlung befreit ist (oder bei einem anderen Hersteller befreit ist). Ein freundlicher Hinweis an den eigenen Arzt ist weder eine Beleidigung noch eine Zumutung, der kann nicht alles wissen. Aber vielleicht sind 500mg befreit, 1000mg nicht. Wenn er dann 2x500mg für gleich der anderen Verpackung hält …
5 Jan
Ist etwa ein Ansatz von Geschwätzigkeit in so kurzer Folge im Blog zu schreiben? Muss ich mal untersuchen. Bei meinem ersten Serienmordartikel habe ich ein wenig arg persönlich angefangen und will deshalb hier mit ein wenig Theorie (es ist wirklich nur wenig) nachlegen: Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Menge von durchgeführten Behandlungen in einem Krankenhaus mit der Qualität der Ergebnisse derselben? Behauptet wird so ein Zusammenhang gerne von Politikerinnen. Die Mindestmenge (Vorschrift, nach der ein Krankenhaus eine Maßnahme nur abrechnen darf, wenn eine bestimmte Menge von Behandlungsfällen pro Jahr erreicht wird) ist Ergebnis der Politikervorliebe. Reaktion der Selbstverwaltungen ist, dass die Zahl so festgelegt wird, dass auch wirklich jede Provinzklitsche Einrichtung sie überschreitet, also überhaupt keine Wirkung entfaltet wird. Und hier nun der Versuch einer wissenschaftlichen Antwort auf die Frage nach der Mindestmenge.
Pflegepersonal (und Ärzte) argumentieren ja auch gerne damit, dass eine gewisse Anzahl von ihnen in den Krankenhäusern erforderlich sei um Patienten gesund zu machen. Oder umgekehrt: wenn sie zuviel arbeiten müssten würden Patienten nicht gesund, zumindest nicht so gesund, wie sie es würden, wenn es mehr von ihnen (den Pflegenden und den Ärzten) gebe. Habe ich es verstanden die Frage zu vernebeln? Dann ist gut. An Ärzte trauen wir uns erst mal nicht ran (wo kämen wir denn da hin?). Aber die Krankenschwestern haben keine Ehrenwerte Gesellschaft zum Schutz ihrer Interessen, da hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit sich einmal mit befasst und kommt zu keinem Ergebnis (geradezu weise). Ich wage die Voraussage nach tiefem Blick in meine Glaskugel: es gibt keinen nachweisbaren Zusammenhang zwischen der Zahl der Ärzte und Pflegenden und der Qualität ihrer Arbeit oder der Lebensqualität der von ihnen Bearbeiteten. Man muss halt die Fragen immer nur genug verschwurbeln, die Untersuchungsobjekte unvergleichbar genug halten, dann können wir schon zur eindeutigen Forderung eines “weiter so” kommen.
Also wieder zwei Kriterien raus bei der Frage: in welches Krankenhaus gehe ich denn nun am besten? Denn die Antwort muss lauten: es kommt darauf an.
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