Gesundheit(spolitik), Selbsthilfe und überhaupt
14 Mai
Am Fuß des Col de la Madeleine, rechts ab, noch ca. 100 Meter und dann auf der linken Seite: das beste Käse-Schinken-Sandwich Frankreichs. Nur bei gutem Wetter, nur bei großem Hunger. Sie sind gewarnt!
14 Mai

WDR 3 – Fernsehen wird am 14.05.2008 in “Dellings Woche” (20.15 – 21.45 Uhr) das Thema aufgreifen; siehe Forum.
Am 9.5.2008 hat Werner Schell dem WDR für “Dellings Woche” ein Interview zur zukünftigen Versorgung pflegebedürftiger Menschen gegeben. Dabei hat er auf die unzulängliche Pflegereform (fehlende Erneuerung des Pflegebegriffs usw.) und die fehlende nachhaltige Finanzierung des Pflegesystems (bei rapide steigender Zahl der Pflegefälle) hingewiesen. Das Interview soll in der Sendung am 14.05.2008 gesendet werden.
13 Mai

Man fragt sich ja immer wieder weshalb bei Arbeitslosen und Behinderten gespart werden muss bis es quietscht. Für «Riskante Gentechnikexperimente zu PR-Zwecken, die noch dazu von einer staatlichen Universität initiiert werden.» Und das Umweltinstitut meint, das sei «eine Verhöhnung der Verbraucher.» Von wem die Professorin wohl mehr Geld bekommt: vom offiziellen Arbeitgeber oder von interessierten Kreisen? Allein die Frage ist sicherlich schon riskant. «Gemeinsam mit dem Chemie- und Gentechnikkonzern Bayer hat Broer außerdem zahlreiche Genpflanzen-Patente angemeldet.» Quelle
Warum können diese „interessierten Kreise“ eigentlich nicht einfach mal akzeptieren, dass deutliche Mehrheiten der Bevölkerung so einen Schei. nicht essen wollen?
12 Mai
Weiter Intransparenz bei Wyeth
Stationäre Aufnahme: Weiter Intransparenz bei Wyeth
Und strappato sieht auch sonst nur wenig Licht am Horizont. Auf jeden Fall widmet er der Selbsthilfe und ihrer Finanzierung kenntnisreiche Kommentare. Soviel Transparenz bekäme auch der Monitoring-Gruppe von Paritätern und Dach-Selbsthelfern gut. Aber da fragen selbst wir Mitglieder in einen Nebel.
11 Mai
Endlich möchte ich mal mein Wunschauto haben, also nicht irgendein Ausstattungspaket eines Herstellers, nein, diesmal soll es genau so sein wie ich mir das wünsche. Schließlich betrachte ich es als mein fast letztes Recht: mein Geld so auszugeben, wie ich das will. Lenkradschalttasten möchte ich, wie die Schumachers, damit ich ganz schnell schalten kann, sportlich, ohne die Hand vom Lenkrad zu nehmen. Und einen Metalliclack, so schön glänzend in der Sonne. Zumindest dann, wenn das Auto mal gewaschen ist. Aber eins ist klar: ein Mercedes wird es nicht. Schade.
10 Mai
Die Ergebnisse einer von der EU-Kommission angeordneten flächendeckenden Untersuchung werden erst in einem Jahr vorliegen.
Stationäre Aufnahme: MRSA-Schweinerei
Na ja, keiner will es halt zahlen. Und Robert Koch möchte weiter nebenbei zuständig sein. Die privaten Konzerne sind am hemmendsten, die halten das alles für nicht nötig. Und auf die Patientenvertreter hört niemand. Jetzt könnte auch das BMG mal beweisen, ob sie Patientenbeteiligung nicht nur als Beruhigungspille verstehen, vielmehr auch Patientenwillen durchsetzen helfen gegen die immer gleiche Koalition aus Verweigerern.
8 Mai
Also zuerst die Veränderung am Mittwoch: wegen kleiner Unpässlichkeit der Betreuerin meiner Tochter musste ich den Termin bei der Ärztekammer ausfallen lassen. Leider also auch kein Bericht, ich bedaure das sehr (sowohl mit dem fehlenden Bericht als auch nun dumm geblieben zu sein).
Und heute war einfach mein Tag: Termin bei der Steuerberatung war angesetzt. Innerhalb einer Stunde die Unklarheiten von 4 Stunden beseitigt. Gesetzte Fristen sind einzuhalten, selbst vorauseilend können Arbeiten abgeschlossen werden. Hat eigentlich jeder dieses Gefühl der Erleichterung wenn man die leidigen Steuersachen endlich vom Tisch hat? Danach Sonne, angenehme Temperaturen bis 27°C, nette Telefonate und 200 unerledigte Mails erledigt und abgespeichert und damit raus aus der Übersicht. Auch da wieder Klarheit und Blick frei fürs Wesentliche. Dann noch Datensicherung und ein Schrankabteil ausgemistet (alles weg was seit 3 Monaten nicht mehr angesehen worden war). Es war mein Tag!
8 Mai
Heute war wieder mal so ein Abend: zum Hörer greifen und sich ganz gemütlich etwas kommen lassen. Ungesund. Vorsätzlich. Und die Pizza kam heiß und schmeckte (www.pizza-boss.de) nicht schlecht:

Da wollte ich noch einen Gutschein einlösen. Plötzlich lag meine Adresse nicht mehr im Liefergebiet. Ist mir zu blöd denen jetzt einen Wettbewerber und Abmahnanwalt auf den Hals zu hetzen, aber ich halte das für eine Gaunerei. Und das musste nun raus.
7 Mai
Erst ein kassenzahnärztlicher Zulassungsausschuss (mal sehen, ob es diesmal ein wenig Zusammenhang zwischen eingeladener und erlebter Zeit gibt), danach bei der Ärztekammer ein Vortrag über den Einfluss der Pharmaindustrie. Wirklich entspannend so ein Tag daheim. Vormittags war ein Pflegedienst im Haus. Der Gesetzgeber will diese Geldverschwendung von Eltern behinderter Kinder zu Gunsten der Unternehmen des wohlfahrtsindustriellen Komplexes. Angeblich. Ich glaube: der Gesetzgeber wusste (mal wieder) nicht, was er tat. Danach eine Logopädin. Therapieempfehlungen rund um die Nahrungsaufnahme. Bei der Gelegenheit eine Banane extra. Sehr willkommen, diese Art der Therapie.
3 Mai
Wird einem im Krankenhaus nur dann eine neue Hüfte implantiert wenn man es möchte? Und wenn man vermutlich noch die Entlassung aus dem Krankenhaus erlebt? Oder wird das auch schon mal gemacht weil es geht, ohne fürs richtige Leben? Und wenn: wenn das rauskommt wird doch sicherlich in unserem Staat alles getan, damit sich sowas nicht wiederholt, oder? Oder vertuscht man unter Hinweis auf formale Strukturen und Notwendigkeiten, lässt chirurgische Schlachter einfach mal weiter machen bis der Staatsanwalt kommt? Gibt man dem die Adressen oder verheimlicht man das besser?
1 Mai
Dabei hatte der amerikanische Chirurg J. Bruce Moseley bereits 2002 eine Studie veröffentlicht, die belegt, dass Patienten, die auf diese Weise operiert wurden, nach zwei Jahren noch genauso viel oder wenig Beschwerden haben wie jene, bei denen lediglich eine Scheinoperation vorgenommen worden war.
Chirurgen in der Kritik Die Beutelschneider – Wissen – sueddeutsche.de
Nach nur 6 Jahren schon beim Fernsehen und in der Süddeutschen angekommen. Immerhin. Wieviel Zeit braucht es noch bis zu den Krankenkassen?
1 Mai
Politik. Die Leser wenden sich mit Grauen ab – doch warum nur?
Politikjournalismus: Wer ist denn hier apolitisch? » medienlese.com
Verdrießt uns eine Politikerkaste die Politik oder ist es eine Journaille? Oder sind es die hinter beidem (das Ministerium ist mal voller und mal leerer aber immer voller Bertelsmann) steckenden Großmoguln, die ihre Interessen auf die wirksamste Art zur allseits erlebten Realität haben werden lassen?
27 Apr
Fast immer kommt dann auch noch ein Bus.
reisenotizen aus der realität: frau diener kommt in fahrt (VII)
Und dann wünsche ich mal «viel Glück» dem Prüfling und allen drumrum, auch und vor allem dem Bus!
23 Apr

Auch mal wieder was anderes lesen als immer nur Internet … blöd nur, dass gute Texte auf totem Holz immer so kleine Buchstaben haben. Ich vermisse dort «Apfel plus».
22 Apr
«Ihr Wartelisteneintrag für den DB Autozug AZ 01362
von Narbonne nach Berlin-Wannsee am 05.05.2008 und
von Berlin-Wannsee nach Narbonne zurück (AZ 01360) am 27.04.2008.
…
Leider ist es nicht möglich Ihnen für die gewünschten Fahrten
Ihre Wunschplätze anzubieten. Aus diesem Grund werden Ihre
bestehenden Einträge auf der Warteliste gelöscht.»
Na gut, ich hatte zwar von Berlin nach Narbonne und zurück mit Euch fahren wollen, zurück übrigens nach der Hinfahrt, aber da kann ich ja geradezu froh sein, dass es nicht klappt. Ich hatte im Dezember eingetragen. Warum Ihr etwas anbietet, was Ihr dann gar nicht anbietet, bleibt mir ein Rätsel. Dicke Backen und nischt drin? Schon zum zweiten Mal. Das ist doch nur deshalb kein Wettbewerbsverstoß weil es keinen Wettbewerber gibt, oder?
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