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Gesundheit(spolitik), Selbsthilfe und überhaupt

Archiv der Kategorie ‘Allgemein

Ärzte und Computer?

Neben der reinen Information geht es auch darum, Vertrauen aufzubauen und Befürchtungen zu zerstreuen, wonach Telemedizinprojekte niedergelassenen Ärzten Patienten “stehlen” könnten. Quelle

Wenn Patientinnen und Patienten solche Mimosen wären wie Ärztinnen und Ärzte: das Geschrei wäre landauf und landab nicht auszuhalten. Was haben letztere für ein Glück, dass erstere so robust und lebenstauglich sind.

Kosten des Nichtstuns

Den Blog des Commonwealth Fund habe ich in der Seitenleiste aufgenommen, einen Artikel möchte ich an dieser Stelle aber noch mehr ins Zentrum stellen. Wenn mir ein intelligenter Amerikaner noch mal was von “Stalinismus” im Zusammenhang mit einer Gesetzlichen Krankenversicherung vorflötet … sind die denn alle bescheuert da drüben?

Eine Milliarde wollen die Kassen laut AOK Rheinland-Hamburg durch Kontrollen fehlerhaft hoher Krankenhausrechnungen pro Jahr eingespart haben. 50% der Rechnungen seien falsch. Die Krankenhausgesellschaft sieht das anders: nur 2,5% der Rechnungen würden vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung beanstandet. An der Summe meckert die NRW-Krankenhausgesellschaft nicht rum. Also mal nachrechnen: wenn die Krankenhausfürsten Recht haben und 2,5 von Hundert Rechnungen falsch sind, jährlich 4 Millionen Rechnungen erstellt werden, dann sind auf 100.000 Rechnungen 1.000.000.000 Euro zuviel berechnet, macht 10.000 zuviel auf jeder falschen Rechnung.

Also meine Meinung: man sollte sich die immer gut ansehen, das lohnt sich. Außerdem wieder ein Beleg: im Gesundheitssystem ist Dyskalkulie zuhause.

Photoshop-Cook

http://vimeo.com/9338549

Gesundheitssystem

Teuer, uneffektiv, mitunter gefährlich – das deutsche Gesundheitswesen steht am Pranger. Der Fehler steckt im System. Quelle

Der Lauterbach mal wieder. Da alle aufschreien scheint was dran zu sein. „Es werden komplizierteste Eingriffe in kleinen Krankenhäusern gemacht, die dafür überhaupt nicht ausgerüstet sind und nicht über ausreichende Erfahrung verfügen.“ Dass sowas nicht gern gehört wird und vor allem wenig dagegen getan wird liegt unter anderem am Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschusses, Dr. Rainer Hess. Der hat im August 2009 verhindert, dass endlich nur noch Häuser mit mindestens 36 Frühchengeburten diese auch künftig noch abrechnen dürfen. Einen illegalen Zustand hat er beendet, in dem er pro forma eine Mindestzahl von 14 einführen ließ. Dafür hatte er genügend Kenntnisse, zu einer wirksameren Entscheidung für die Qualität der Versorgung der Kleinsten der Kleinen fühlte er sich unfähig. Und natürlich ist der Verdacht nicht von der Hand zu weisen: die Partner der “Gemeinsamen Selbstverwaltung” sind sich seit Jahrzehnten so nah, dass es an den berühmten checks and balances schon lange fehlt.

Über Missbrauch von Behindertenparklätzen ist in “youtube” ein pfiffiger Bericht zu sehen.

Unbedingt ansehen, Spaß haben!

Ein Beitrag des Europa-Magazins:

http://mediathek.daserste.de/daserste/daserste/servlet/content/3860652

Für chronisch kranke und/oder behinderte Menschen liegt darin ein Stück Lebensqualität, für junge und gesunde Phobiker ist es natürlich bedrohlich. Und für Ärztinnen und Ärzte heißt es vor allem: hier könnte jemand mit mehr Ahnung in meine Behandlung gucken und feststellen, dass ich Mist baue/gebaut habe. Und so tun sie sich dagegen zusammen: die Gesunden und die Leistungserbringer. Dass dabei das Geld der Beitragszahler durch die Parkuhr des Medizinsystems rauscht wie Wasser einen Bergbach runter …

So gibt es bundesweit derzeit sechs HNO-Zentren, in denen sich ein “Remote Fitting des Hörsystems” von in Hannover behandelten CI-Patienten durchführen lässt, die dafür unter anderem eine elektronische Krankenakte erhalten. Der Erfolg von technisch aufwendigen Cochlea-Implantat-Systemen hänge entscheidend von der Nachversorgung ab, erklärt Büchner. “Wir hoffen, dass mit Telemedizin die Abbrecherquote bei den Höranpassungen reduziert wird”, ergänzt Dr. Andreas Tecklenburg, MHH-Vizepräsident und Vorstand für die Krankenversorgung. Müssten für einen Nachbehandlungstermin große Distanzen etwa per Auto zurückgelegt werden, leide häufig die “Patienten-Compliance”. “Wird Telemedizin genutzt, sind Menschen bereiter, mitzumachen.” Quelle

Da gibt unser System mal 60.000 aus und die Leute passen das nicht an, weil ihnen der Weg zu weit ist und nicht auch noch bezahlt wird? Manchmal greife ich mir an den Kopf.

Fast 253 Milliarden Euro wurden laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2007 für Gesundheit in Deutschland ausgegeben. Zum Vergleich: Die Bundesregierung kalkuliert für das Haushaltsjahr 2010 mit Gesamteinnahmen des Staates in Höhe von 257 Milliarden Euro.

Ärztemangel – stationär

Nach einer Umfrage des Deutschen Krankenhausinstituts konnten im vergangenen Jahr 5000 Arztstellen in Deutschland nicht besetzt werden. Die Zahl beruht auf der Hochrechnung einer Stichprobe. 80 Prozent der rund 2100 Häuser hätten Probleme, offene Stellen zu besetzen – nach 67 Prozent 2008. Während die ostdeutschen Krankenhäuser im Schnitt 6,2 Stellen nicht besetzen konnten, seien es in Westdeutschland 3,6 gewesen. Dagegen haben nur 16 Prozent der Kliniken Probleme mit der Besetzung von Pflegestellen. Quelle

Ein Ost-West-Problem? Ärzte gegen Pflege? Geschäftsführer gegen Alle?

Märchen von zu wenig Ärzten

Doch obwohl die KBV gerne lautstark auf den Medizinermangel hinweist, fällt ihr das rigorose Eingreifen schwer.

Quelle stern.de

Falsch verteilte Ärzte, die natürlich mehrheitlich eben lieber in Berlin über zu wenig Geld jammern als auf dem Land auf 4 Opern, unzählbar viele Kinos und Restaurants für den Toskanalifestyle zu verzichten. Vor allem kann man hier unerwünschte Patientinnen und Patienten auch viel schneller an Kollegen überweisen.

Einsparungen durch Telemedizin

Eine Studie der Deutsche Bank Research bescheinigt dem europäischen Markt für Telemedizin bis zum Jahr 2020 ein Wachstum von etwa zehn Prozent – doppelt so hoch wie der Anstieg bei eHealth allgemein. Das Gesundheitswesen soll durch Telemedizin effizienter werden.

Doch es gibt Widerstände. Über das Internet ausgetauschte medizinische Daten seien einem hohen Missbrauchsrisiko ausgesetzt.

Doch bietet gerade die aktuelle Situation viele Chancen – so DB Research –, da man insgesamt von einem zukünftigen starken Wachstum für Telemedizin ausgehen kann. Die Rahmenbedingungen würden sich alleine durch die Zunahme der Bevölkerung und der chronischen Erkrankungen ändern, und der steigende Betreuungs- und Pflegebedarf älterer Patienten sei als Motor für die Telemedizin zu sehen. Wenn sich spezialisierte Unternehmen der weiteren Markterschließung widmen, können sie laut Deutscher Bank „First-Mover-Vorteile“ nutzen.

(Quelle)

Natürlich könnte man Kosten sparen. Und selbstverständlich ist Telemedizin nach der Erprobung in Skandinavischen Ländern als sicher anzusehen, schließlich stirbt man dort nicht signifikant schlechter deswegen oder schneller als hier.

Aber die Ärzte und Krankenhäuser haben gelernt auf der Klaviatur des hinhaltenden Widerstands zu spielen, und sie hinterlassen nicht einmal Fingerabdrücke. Denn es gibt interessierte Gesunde und Junge, die mit vorgeblichem Datenschutzinteresse auch aus Patientensicht jede vernünftige Vorbereitung auf kommende Zeiten behindern.

Wenn sich allerdings Microsoft, Google und Siemens der Sache annehmen, dann werden wir auch gegen solche Widerstände (und mit erhbelich geringerem Datenschutz als möglich) bald jede Menge Angebote auf dem Markt haben. Die Vorteile werden dann allerdings eher in den Taschen gieriger altbekannter Player landen denn bei Patientinnen und Patienten. Was deren Vorteil denn sein könnte? Na, zum Beispiel könnte man mit eingespartem Geld heute überhaupt nicht mehr ohne Privatbelastung angebotene Leistungen erbringen. (Zur Studie)

So ganz echt …

… ist der aber nicht unterm Käppi, oder?

Bischof Mixa gibt sexueller Revolution Mitschuld an Missbrauchsfällen (Quelle)

Zur modernen Literatur

Definitiv mehr Faschingsritual, als Avantgarde. Quelle

Hegemanns Roman muss ich mir wohl nicht kaufen oder schenken lassen.

Nazi Aufmarsch irgendwo

Ist es nicht erst die Aufmerksamkeit von Medien und Gegendemonstranten, die solche Deppen in den Fokus rückt? Betreiben die Feinde der Nazis eigentlich deren Geschäft, machen es zumindest erfolgreicher? Wer würde sich schon von solchen Volldeppen beeindrucken lassen? Wenn man einen NPD/DVUler oder sonst so einen Politstrolch in einem Parlament reden hört merkt man doch sofort, dass es um Deutschland ärmlichst bestellt wäre, wenn es sich dabei um Elite handeln sollte.

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  • Rosenblüte
  • Toyz for boyz
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Kommentare

  • chefarzt: So macht backen Spaß. Toll, was man alles mit Photoshop zaubern kann …
  • Schreckgespenster: Ich war letztens eine Woche im Krankenhaus. In der Zwischenzeit habe ich 2 Ärzte gesehen. WOW!...
  • SuMu: na, der darf doch nicht mit dem Laptop so auf den Beinen rubbeln ;-)
  • Wolf: Das halt ich aus, bin angepisst werden gewöhnt. Homöopathie-Werbung halte ich für Spam, mein Blog meint das...
  • lupo: Ich weiß ja nicht, wie viele Besucher Du so im Schnitt hast… davon hängt nämlich ab, wie viele...