Gesundheit(spolitik), Selbsthilfe und überhaupt
9 Aug
… es gibt in Deutschland noch einen zweiten Weg, über den Organe verteilt werden: Es ist ein Weg, der etwas mehr Grauzonen hat. Unter Experten gilt er als manipulationsanfällig. …
via Mit welchen Tricks Chirurgen an Spenderorgane gelangen.
Solche Machenschaften schaden den Patienten insgesamt mehr als sie nützen. Es geht dabei ja nicht mehr um Nächstenliebe, da wird anscheinend ein mieses Geschäft mit der existenziellen Not gemacht. Und da soll man den schon bisher Verantwortlichen der Ärztekammern noch mehr Macht geben im Vertrauen darauf, dass es dann besser wird? Wie blöd muss man im Ministerium sein sich damit abspeisen zu lassen? Aber zugegeben: ein weiteres Beispiel cleveren Lobbyismus.
2 Antworten zu "Organspende-Skandal"
Ein Problem ist natürlich, dass die Ärztekammern tatsächlich mehr Einsicht in die Situation haben als Politiker es je könnten. In Wirtschaft kann man sich reindenken, in Medizin eher weniger.
Ist schon richtig. Aber sie können es nicht. Nicht in Regensburg, nicht in Göttingen. Und der Chef der DSO zeigt gerade bei Beckmann seine begrenzte Einsicht. Mojib Latif bringt es auf den Punkt, da reichen keine kleinen Korrekturen mehr, das schadet den Wartenden. Das befürchte ich auch.
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