Wenn Ärztinnen und Ärzte ausfällig werden, ordinären Sprachgebrauch pflegen, bin ich manchmal noch überrascht. Wenn dann in dem Zusammenhang die Freie Ärzteschaft auftaucht erklärt mir das viel.

Ich schreib ja schon lang über diesen Krankheitskarten Kontrollwahn, das Krankenverunsicherungswesen etc. Und verstehe nicht, daß nicht ALLE Versicherten auf die Barrikaden gehen. Die staatliche Datenkrake im Bundeskasperlamt versucht immer wieder, unsere Freiheit, Menschenrechte und die Demokratie zu unterminieren mit ihrem Überwachungswahnsinn. Politik in Täuschland ist ein menschenverachtendes Geschäft, wie es scheint. Drum steh ich dorten auch nicht zur Verfügung. (Frau Dokter)

Wenn man sich das nur mal klar macht: da nutzen Ärztinnen und Ärzte jede Lücke im System gegen eine Leistungs- und Qualitätstransparenz aus, da wird im System betrogen und gelogen, dass sich die Balken biegen, und da stellen sich ein paar radikale Nutznießer des von ihnen (bis fast an die Wand) gesteuerten Systems hin und wollen die Interessen derer sabotieren, die den ganzen Laden bezahlen. Wenn endlich einmal beendet wird, dass sich Schmarotzer aus dem Honigtopf nehmen können soviel sie wollen und die Konsequenz immer nur ist, dass wir Versicherte den Honig nachfüllen müssen (dem Vernehmen nach werden wir auch jetzt wieder 7 Milliarden auf die eine oder andere Weise zuschießen damit die Zweitkarre von Tante Dokter bezahlt werden kann), dann ist das eine gute und längst überfällige Sache.

Wir sitzen in einem Boot, Versicherte, Kassen und Ärzte. Letztgenannte eindeutig auf dem Sonnendeck. Da wird es Zeit, dass wir anderen mal die Ruder einziehen, jedenfalls einen Schlag langsamer rudern.