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zwischen den Überlegungen wie denn die unbeschränkte und unveränderte Existenz der privaten Arztpraxis, dieser Mischung aus Pflichterfüllung an der Volksgesundheit und Kommerz, zwischen Kollektivvertrag und IGEL, zwischen Wohltätigkeit und Privatgewinn zu rechtfertigen sein könnte oder ob doch irgendwie ein wenig gesteuert werden müsste bei der deutlich sichtbaren Schieflage des Gesundheitssystems.
Natürlich zurück zu weisen war der Vorwurf mangelnder Patientenorientierung des Systems. Da können soviel Zeugen auftreten wie wollen, das nehmen Ärztinnen und Ärzte einfach mal nicht wahr.
Unübersehbar aber, dass auch die Gutmenschen nicht wussten, wie man Patientinnen und Patienten selbst beteiligt. Berufen zur Vertretung dieser Perspektive waren vom Juristen bis zum Pfarrer wieder mal alle, die ja irgendwie auch selbst Patienten sind oder werden könnten oder eine Frau haben die mal …
Und letztlich: niemand weiß wirklich wohin es gehen soll, selbst bei der Definition von Gesundheit oder auch nur dem Ziel einer Versorgung auf Kosten der Versichertengemeinschaft gibt es keine Einigkeit.
Also weiter so, oder?
So schön die Umgebung war, so unzulänglich die Tagung. Eine Evaluation gab es vorsichtshalber nicht.