Gesundheit(spolitik), Selbsthilfe und überhaupt
13 Apr
Noch eine der großen Leistungen des Gemeinsamen Bundesausschusses wird jetzt als Kokolores erkannt: das mit langem Hin und Her eingeführte Chlamydien-Screening.
Das jährliche Chlamydien-Screening, zu dem junge sexuell aktiven Frauen geraten wird, ist offenbar weniger effektiv als bisher angenommen. Quelle
2 Antworten zu "Chlamydien-Screening unwirtschaftlich"
Ich bin für eine verpflichtende Statistik-Prüfung für alle Politiker.
Warum?
Ganz klar: diese ganzen Screenings, politischen Augenwischereien etc. basieren samt und sonders auf völlig überzogenen Risiko-Einschätzungen… weil die Entscheider einfach überhaupt keinen Plan haben, was nun die erforschten Prozentzahlen überhaupt bedeuten. Wenn dann noch bedingte Wahrscheinlichkeiten eine Rolle spielen (“x % der untersuchten Fälle” -> wieviel % wurden denn überhaupt untersucht? Sind die repräsentativ?) hörts ganz auf.
Also: mehr (guten) Statistik-Unterricht für alle!
Die Ausbildung würde auch Ärzten nicht schaden, was da oft für ein Unsinn erzählt wird ist grotesk. Und Journalisten. Und überhaupt allen täte ein wenig mehr Wissen an Stelle von Vermutungen und Hörensagen gut.
Aber es geht doch einfach nur ums Geld, da brauchen wir uns nix vorzumachen.
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