So gibt es bundesweit derzeit sechs HNO-Zentren, in denen sich ein “Remote Fitting des Hörsystems” von in Hannover behandelten CI-Patienten durchführen lässt, die dafür unter anderem eine elektronische Krankenakte erhalten. Der Erfolg von technisch aufwendigen Cochlea-Implantat-Systemen hänge entscheidend von der Nachversorgung ab, erklärt Büchner. “Wir hoffen, dass mit Telemedizin die Abbrecherquote bei den Höranpassungen reduziert wird”, ergänzt Dr. Andreas Tecklenburg, MHH-Vizepräsident und Vorstand für die Krankenversorgung. Müssten für einen Nachbehandlungstermin große Distanzen etwa per Auto zurückgelegt werden, leide häufig die “Patienten-Compliance”. “Wird Telemedizin genutzt, sind Menschen bereiter, mitzumachen.” Quelle

Da gibt unser System mal 60.000 aus und die Leute passen das nicht an, weil ihnen der Weg zu weit ist und nicht auch noch bezahlt wird? Manchmal greife ich mir an den Kopf.

Fast 253 Milliarden Euro wurden laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2007 für Gesundheit in Deutschland ausgegeben. Zum Vergleich: Die Bundesregierung kalkuliert für das Haushaltsjahr 2010 mit Gesamteinnahmen des Staates in Höhe von 257 Milliarden Euro.