Gesundheit(spolitik), Selbsthilfe und überhaupt
9 Mai
Die Kassen sollten nur noch die nötigsten Leistungen übernehmen. Alles andere müssten Patienten selber oder per Zusatzversicherung finanzieren.
Gesundheitspolitik – Kasse soll nur bei schweren Erkrankungen zahlen
Jörg-Dietrich Hoppe hat’s schwer erwischt. Hoffentlich kann ihm jemand helfen. Ich kenne ihn noch aus guten Tagen, ist aber lang her. Und Dörner ist in Rente, dabei könnte der vielleicht jetzt helfen.
Das Sanieren der Kassen geht übrigens einfacher: Beitragspflicht für alle, Leistungen nur im Fall nachgewiesener Gesundheit zur Behandlung von Krankheit, keine Prophylaxen mehr, die nicht evidenzbasiert sind, keine Leistungen für andere denn die Beitragszahler. Die Schulden wären in wenigen Monaten bezahlt, ab dann nur noch Gewinne. Man könnte glatt die Verluste der Bankheuschrecken dann damit bezahlen.
2 Antworten zu "Ärztepräsident erkrankt?"
Ich gebe Ihnen völlig recht.
Einiges möchte ich noch ergänzen:
Nicht nur “Beitragspflicht für alle” sondern auch für alle Einkommensarten, also auch Mieten, Aktiengewinne, Vorstands- und Aufsichtsratsprämien, Spekulationsgewinne…
“keine Prophylaxen mehr, die nicht evidenzbasiert sind”
oops, da bleibt nicht mehr viel übrig….
“keine Leistungen für andere denn die Beitragszahler”
Und wer bezahlt für die Kinder?
“Leistungen nur im Fall nachgewiesener Gesundheit zur Behandlung von Krankheit”
das verstehe ich nicht!
Eines aber noch zum Schluss: Die Gesundheitsleistungen sind längst rationiert. Nur die Politik will dafür nicht die Verantwortung übernehmen. Wir Ärzte sollen das irgendwie deichseln, die Verantwortung dafür übernhemen und es den Patienten erklären.
So geht es nicht mehr weiter.
Entweder die Finanzen sanieren so wie Sie es vorschlagen oder die Leistungen einschränken so wie Hoppevorschlägt, aber nicht so rationieren wie es heute geschieht. Es wird rationiert – intransparent, verlogen, undemokratisch, sozial ungerecht.
Insgesamt habe ich aber für Ihren Vorschlag mehr Sympathie.
MfG
Günter Schütte
Das mit dem Nichtverstehen ist einfach: mein Beitrag besteht aus Sinn und Unsinn. Der Unterschied zu Politik, ob von Ärztefunktionären oder Abgeordneten, ist nur, dass ich das einräume.
Kinder müssen vom Staat versichert werden, ohne Unterschied hinsichtlich des Elterneinkommens. Für Ehegatten müssen wir eine Übergangslösung finden, denn auch emanzipative Lebensentwürfe dürfen nicht zur Zwangsbeglückung werden, manche sind unemanzipiert glücklich.
Ich persönlich halte 15,5% für sehr moderat und trete für höhere Beiträge ein. Aber erst müssen wir im Leistungsbereich aufräumen, denn sonst versackt gleich wieder alles.
Ach ja, die Gelder für die Impfkommission sollten wir uns sparen. Was die von sich geben kann ein kleineres unkorruptes Gremium nebenbei erledigen.
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