Gesundheit(spolitik), Selbsthilfe und überhaupt
2 Mrz
Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Berlin hat vor den Auswirkungen des Hausarztvertrages von AOK sowie IKK Brandenburg und Berlin gewarnt. Die KV könne ihren ärztlichen Bereitschaftsdienst nun nicht mehr allen Bürgern kostenfrei anbieten. Von der Einschränkung betroffen sind Versicherte der beiden Krankenkassen, die sich in das neue Hausarztmodell eingeschrieben haben.
Deutsches Ärzteblatt: Bereitschaftsdienst der KV nicht mehr für alle Versicherten kostenfrei”
via Stationäre Aufnahme
Sie wollen halt das Hausarztmodell unterlaufen. Wie es den Patienten dabei geht spielt keine große Rolle. Statt sich mit der mächtigen AOK zu streiten gehen sie lieber den akutkranken Patienten auf den Nerv, die können sich in dem Zustand halt auch nicht richtig wehren. Bleibt mir fort mit der Ethik von KVen, denen geht es nur um das Beste der Patienten. Und dafür halten sie deren Geld.
3 Antworten zu "Berlin: notärztliche-Leistungen nicht mehr für alle Versicherten kostenfrei"
Äh… die Leistung “Organisation von Notarztdiensten” IST eine Leistung – und wenn die Kassen die nicht bezahlen wollen, dann muss sie der Patient zahlen (oder halt bei der Konkurrenzorganisation seiner Kasse anrufen). Das ist völlig korrekt.
Und warum behauptet die KV dann in ihrer Hauspostille, diese Leistung «nun nicht mehr allen Bürgern kostenfrei anbieten» zu können? Nebelkerzen. Es geht nur darum, gegen die beiden Kassen zu stänkern. Und dazu wendet man sich nicht an die mächtigeren Kassen sondern lieber, typisch, an die durch eine Notfallerkrankung sowieso geschwächten Patienten. Das ist der Punkt! Keine Ethik, diese KV, weiß einfach nicht was sich gehört.
[...] Wer die Beweggründe nicht kennt, wer nicht fast täglich erlebt, wie die arztbestimmte Standesvertretung mit Patientinnen und Patienten umgeht (z.B. die skandalöse Art der KV Berlin und die Notarztvermittlungsrechnung an notfallkranke Menschen weil die in der falschen GKV sind), der sollte sorgfältig lesen und zu verstehen suchen. Wer die Hitze nicht verträgt hat in der Küche nichts zu suchen. [...]
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