Sollten jetzt auch noch die Schulhelfer nicht mehr als Bestandteil der Bildung angesehen werden, verabschiedet sich Berlin endgültig vom Glauben an die Förderungswürdigkeit unserer Kinder und kehrt in düsterste DDR-Traditionen zurück, als Kinder wie unsere auch nicht als beschulungsfähig galten.

gedankenträger [man weiß ja nie]

Moni überlegt die Konsequenzen einer Verlagerung der Zuständigkeit für Schulhelfer behinderter Kinder von der Schul- in die Jugendverwaltung. Zum Thema hat auch Doreen Kröber eine Website eingerichtet. Es werden wieder Weichen gestellt: vom Inhalt des Persönlichen Budgets soll möglichst wenig bei den Familien selbst ankommen. Am Schluss braucht sich die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung nicht zu wundern: es wird immer mehr Plätze in Anstalten geben und immer weniger wird selbstinitiativ gemacht. Ja, die Strukturen ändern sich halt nicht so einfach, ihr Beharrungsvermögen im Sozialen ist mindestens so groß wie beim Öffentlichen Dienst.