Gesundheit(spolitik), Selbsthilfe und überhaupt
27 Nov
Dilettantisch und teuer ist sie, die Berliner Verwaltung. Festgestellt hat das der Verwaltungswissenschaftler Heinrich Bücker-Gärtner. Unzureichende Qualifikation der Führungskräfte und unverständliche Formulare für Außenstehende. Abhilfe könnte eine Datenbank aus Bochum schaffen, in der es unzählige Wendungen gibt, die für Bürger leichter zu verstehen wären. Bochum hat angefragt, das Interesse Berlins scheint allerdings nicht zu existieren, stattdessen wurde die Entwicklung eines Monitoring-Systems in Auftrag gegeben mit denen man “Best- und Durchschnittswerte” feststellen kann, die die Arbeit der Bürgerämter und Bezirke langfristig verbessern sollen.
Hauptstadtblog: Wir bloggen Berlin
Tja, deshalb meine Rubrik: Bezirksverwaltung abschaffen. Für mich keine Neuigkeit. Aber die langdauernde und teure Entwicklung eines berlintypischen eigenen Monitoring-Systems ist zu erwarten gewesen. Hier ist alles anders als in Deutschland, das gilt seit Mauerzeiten. Zumindest in der Verwaltung hat sich wenig geändert, die Mauern stehen nun in den Birnen.
2 Antworten zu "Verwaltung von Berlin: teure Dilettanten?"
Die Verwaltung ist in den meisten Städten teuer und oft auch sehr dilettantisch, da macht Berlin keine Ausnahme – leider
Leistungen, die in ganz Deutschland ein Bürgeramt problemlos und schnell erledigt, werden in Berlin aber oft noch wegen alter Sitten gut verteilt erledigt, jedenfalls für den Bürger teuer, zeitaufwändig und umständlich (Parkausweis für Behinderte z.B.). Und während in ganz Deutschland dann ein Behindertenausweis akzeptiert wird (bei Vorzeigen von Vor- und Rückseite) kann ein Berliner Polizist damit nichts anfangen. Ob Landes- oder Kommunalbeamte: in Berlin oft zweite oder noch spätere Wahl.
Dein Kommentar: