Gesundheit(spolitik), Selbsthilfe und überhaupt
31 Jul
Falls eine meiner Leserinnen gerade nichts besseres zu tun hat: für meine Tochter suche ich im Süden Berlins nach einer tage- und stundenweisen Betreuung. Sie ist ein «lustiges Haus», aber schwer behindert. Fachkenntnisse über die Versorgung eines Kleinkinds hinaus sind nicht erforderlich, unbedingt erforderlich ist, sie zu mögen. Sonst geht nix, weder bei ihr, noch bei mir. Es geht um Essenmachen, Spazierengehen, Einkaufen, Busfahren, Trommeln … lauter so Kinderkram halt. Ach ja: blöde Bemerkungen von lieben Mitbürgern müssen entweder ertragen oder drastisch gekontert werden, Heulen geht da gar nicht.
Update: Die Ausschreibung ist sexistisch, meine Tochter weiß zwar, dass nicht nur Frauen interessiert sein können, hat aber ihren eigenen durchaus politisch unkorrekten Kopf, also Bewerbungen von Männern werden nur bevorzugt wenn sie Frauen sind.
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