Gesundheit(spolitik), Selbsthilfe und überhaupt
12 Okt
… am 12.10.1847 gründeten Werner Siemens und Johann Georg Halske die Telegraphen-Bauanstalt in Berlin. Im Deutschen Technikmuseum, Berlin, kann man sich eine Menge Gerätschaften der Kommunikationstechnik ansehen: von den Zeigertelegraphen bis zur Rechenmaschine von Herrn Zuse. Unbedingt mehrere Besuche wert. Besonders angenehm: die Erlaubnis zum Fotografieren mit Stativ und Blitzlicht zu nicht-kommerziellen Zwecken wird mit einem kleinen Vordruck ohne weitere Kosten erteilt. Erwachsene zahlen Euro 4.50, Kinder/Krüppel/Greise zahlen nur 2,50. Ein Audioguide (Audioführung) kostet 2,00 bzw. 1,00 Euro zusätzlich (und lohnt sich auch).
2 Antworten zu "Heute vor 159 Jahren …"
2005 stieg Siemens aus der Handyproduktion aus. 2006 erhöhten sich die im Managerstatus stehenden Vorstände um 30 % Prozent die Bezüge auf Grund ihrer “guten” Leistungen!. Kurz darauf ging die nach Taiwan “abgelegte” Handysparte Pleite und die vor allem von Mitarbeitern erarbeiteten Patente verloren. Die Mitarbeiter blieben 2005 beim Unternehmen, es gab ja bei den ‘Asiaten’ eine Perspektive – 2006 gibt es kaum noch eine Perspektive. Siemens-Schuckert-Halske drehen sich im Grab!
Siemens ist maßgeblich an der Entwicklung der ‘Gesundheitskarte’ beteiligt. Die Fehleinschätzung bei den Entwicklungskosten wurde kürzlich bekannt.
Und auch der Portzubringer zum Flughafen Düsseldorf (ein weiteres Prestigeprojekt) fährt nur “wenn er Lust hat”.
JETZT ROTIEREN SIEMENS-SCHUCKERT-HALSKE IM GRAB! Ob es noch’mal fürs Museum reicht?
Dazu fällt mir gerade noch ein: Chaosradio 115 hat sich mit der Gesundheitskarte beschäftigt, den Sigmund Schuckert habe ich glatt vergessen, Entschuldigung dafür. Die drei waren noch «richtige» Unternehmer, nicht so angestellte
PappnasenVorstände, die für fast nix haften aber die dicken Provisionen einstreichen. Ansonsten bin ich schon der Meinung: wenn beim Verkauf alles mit rechten Dingen zuging (und da habe ich allerdings große Zweifel!), dann haftet der Erwerber und nicht der Verkäufer danach. Sonst würde nix mehr sinnvoll verkauft, alles würde gleich in den Konkurs getrieben. Das nützte den Mitarbeitern nicht unbedingt mehr.Dein Kommentar: