Gesundheit(spolitik), Selbsthilfe und überhaupt
9 Okt
Adrian Schimpf schreibt ein Blog bei der Financial Times Deutschland. Meist schreibt er mit spitzer Feder ein paar Wahrheiten noch ein wenig radikaler, als es es bei dem für seinen (Wortschafts-)Liberalismus bekannten Blatt wohl könnte. Die Nachrichten über die Gesundheitsreform hält er für weniger interessant als die Wetterkarte von vor 20 Jahren. So ahnungslos, wie sein Beitrag liest sich Vieles in dem Konzert der Kommentatoren dieser Tage. «Richtig ist wofür es eine Mehrheit gibt.” Das ist die einzige Richtschnur für jedwede Gesundheitsreform in einer demokratischen Gesellschaft. Und bei den selbstverwaltungsgestützten Systemen (bei denen Adrians private Kasse übrigens unbedingt mit am Tisch sitzen wollte und nun auch sitzt) geht es nur wenig anders zu. Das alles müsste, zumindest könnte er wissen. Wozu schreibt er dann so einen Beitrag? Gab es Buchstaben im Sonderangebot und kein Platz mehr für ihn im Blatt? Ist Bloggorrhoe ansteckend?
2 Antworten zu "Journalistengeschwätz"
ja, steckt an. vor allem, wenn man zu vielen gesundheitsreformdebatten zuhört.
In der Tat: weniger Worte als ich haben Sie für diesen Eintrag gebraucht. Aber gesagt haben Sie dafür null komma nix nix nix. Da ist dann eigentlich jedes einzelne Wort zuviel.
Ich würde Ihnen ja gerne inhaltlich antworten, aber Sie schreiben leider gar nicht, was Sie jetzt eigentlich an meinem Beitrag konkret kritisieren. Außer, dass er zu lang ist. Geschenkt. Ich war noch ein Meister des Fasse-Dich-Kurz. Punkt für Sie.
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