Also so eine Analyse hätte ich der WELT überhaupt nicht zugetraut:

Aus Sicht des durchschnittlichen Abgeordneten zerfällt das Volk, das er vertritt, in zwei große Blöcke: in die einen, die Wohltaten erhalten, und die anderen, die dafür bezahlen müssen. Regierungskunst im Wohlfahrtsstaat besteht in dem Talent, die Stimmen der einen, der Bittsteller, der Anspruchsberechtigten und der Zuwendungsempfänger, mit dem Geld zu kaufen, das man den anderen vorher abgenommen hat.

Vielleicht ein Fehler, dass ich die Zeitung zu Zeiten des Altkanzlers letztmalig gelesen habe und seitdem nicht mal mehr mit dem Rücken anschaute. Wer sich die Quelle anschaut: unbedingt auch die weiteren Artikel zum Thema lesen.