Schon am 03.08. hat der Chef der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung erklärt, dass diese Einsparungen der Krankenkassen so nicht bleiben könnten. Dort war beschlossen worden, dass Vollnarkosen nicht mehr zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung abgerechnet werden können.

Krankenkassen und Kassenärztliche Bundesvereinigung waren sich zu Lasten der Patienten einig geworden. Sie hatten aber übersehen, dass eine Vollnarkose beim Zahnarzt nicht nur als Luxusleistung vorkommt. Vielmehr gibt es dort auch unabweisbar medizinisch notwendige Vollnarkosen, z.B. an Menschen mit Behinderungen.

Wäre es möglich künftig vor solchen Beschlüssen nachzudenken? Und da man sich doch monatlich mehrfach in den Gremiensitzungen begegnet: könnte man auf Seiten der so genannten “Bänke” (Gesetzl. Krankenkassen einerseits, Ärzte und Zahnärzte andererseits) einmal versuchen miteinander zu sprechen statt gegeneinander? Nur so als Anregung.