Gesundheit(spolitik), Selbsthilfe und überhaupt
15 Aug
titelt DER TAGESSPIEGEL heute. Das verstehe ich gut, dass die Patientenbeauftragte von Berlins größtem (privatisiertem?) Krankenhausträger Kritik anmelden muss. Wie sie allerdings ihre Kritik glaubhaft halten will, wenn sie ausgerechnet mit den Privatisierungsideologen von Bertelsmann ein Informationsportal eröffnen will (und welche finanziellen Interessen da wohl hinter stehen?), das bleibt mir schleierhaft. Als ob es nicht bewährte und ausbaufähige Informationsangebote gebe? Nein, die sollen anscheinend mit den Liberalisten zusammen geschliffen werden. Oder es soll so einen Wust von Portalen geben, dass hinterher niemand mehr durchblickt und alle kostenpflichtige Beratungsleistungen in Anspruch nehmen müssen. Das wiederum sichert dann Arbeitsplätze. Ob’s der Gesundheit noch dient?
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