Das Bioethik-Referenz-Zentrum in Bonn meint damit einen «proof of principle» zu haben: Stammzellklonen sei bioethisch nicht so bedenklich. Kritiker, z.B. der deutsche Bioethik-Experte im Bundestag, Hubert Hüppe, hält dagegen: das sei Kannibalismus und eine bewusste Verdrehung der Tatsachen um Schülerinnen und Schüler manipulieren zu können. Die Kritik an der Darstellung der Bonner Bioethiker wird vom Ethikrat jedoch geteilt, selbst Jens Reich hält die Darstellung für verkürzt und das Rideout-Experiment für umstritten.

Wie dem auch sei: Versprechungen auf Heilung im Zusammenhang mit solchen Experimenten halte ich für Scharlatanerie um Forschungsgelder zu generieren und ein weltweites Netzwerk interessierter Forscher an den Fleischtöpfen der Förderung zu erhalten.