Gesundheit(spolitik), Selbsthilfe und überhaupt
26 Jul
Nachdem es der Telekom noch nicht einmal gelingt einen Anschluss zu einem gewünschten Termin missbrauchssicher abzuschalten hat Kabel-Deutschland es heute mit einer Installationsfirma geschafft einen Anschluss wie vereinbart zu schalten, zu installieren und betriebsfertig zu übergeben. Jetzt brauche ich aber neue alte Geräte, denn ISDN-Telefonapparate funktionieren da nicht. Also noch ein Besuch in einem der unsäglichen Märkte, aber dann.
einfach das monster “gesundheitssystem” auf diät setzen und mächtig abspecken lassen, dann ist wieder geld übrig für die leute, die medizinische hilfe brauchen. Quelle
Tja, nur wie? Von Diät halten die Akteure nix, sie sind doch fast am Verhungern.
Die Deutsche Myasthenie Gesellschaft e. V. (DMG) und das BQS-Institut haben die ersten Integrierten Zentren für die Behandlung von Patienten mit Myasthenie zertifiziert.
Die DMG ist eine Selbsthilfeorganisation von Menschen mit Myasthenie, einer seltenen, chronischen Erkrankung der Nerv-Muskel-Kontaktstelle. Das Verfahren ist bundesweit das erste von einer Organisation der Patientenselbsthilfe getragene Zertifizierungsverfahren.
Ziel des Projektes ist die Förderung einer integrierten, sektorenübergreifenden Patientenversorgung. Bei der Zertifizierung stehen die Aspekte im Mittelpunkt, welche aus Sicht der Betroffenen besonders relevant sind. Darüber hinaus werden wissenschaftliche Kriterien der medizinisch-pflegerischen Qualität und der Patientensicherheit bei der Zertifikatserteilung zugrunde gelegt und vor Ort mit den Fachleuten des Zentrums diskutiert. Zertifizierte Zentren berücksichtigen in besonderem Maße Patientensicherheit und Patientenbedürfnisse und können gezielt Verbesserungsmöglichkeiten erarbeiten.
3 Jul
Was ich von denen halte, so ganz allgemein? Na ja, es gibt Ausnahmen, aber die Mehrheit scheint auf allerhöchstem Niveau über zuwenig Einkommen zu jammern, die Patientinnen und Patienten zu agitieren, es dabei mit der Wahrheit nicht genau zu nehmen. Wenn man von ihnen dann mal einen Beleg für Behauptungen verlangt ziehen sie sich beleidigt in die Schmollecke zurück. Da sind mir die echten Kracher der KVen lieb, bei denen bleibt wenigstens was in der Hand wenn man zugreift.
War eigentlich schon mal eine andere Monopolgruppe so dämlich ihr eigenes Monopol zu knacken?
2 Jul
Laut Untersuchung werden 77 Prozent der Ärzte mindestens einmal die Woche von Pharmavertretern besucht. 76 Prozent der Ärzte gehen davon aus, dass die Vertreter sie immer oder häufig beeinflussen wollen, doch halten sich nur sechs Prozent für häufig oder immer beeinflussbar. Allerdings trauen 21 Prozent eine derartige Beeinflussbarkeit ihren Berufskollegen zu. Fast jeder zweite Mediziner steht laut Studie bei der Arzneimittelindustrie auf der Honorarliste, und zwar für Anwendungsbeobachtungen, gewöhnlich mit einem Verdienst von 1.000 bis 2.000 Euro pro Jahr. Quelle
Andere Ärzte werden mehr als dreimal so häufig für manipulierbar gehalten, von eigenen Kollegen. Auf diesem Humus muss der Pharmamarkt gedeihen.
Damit die Arzteinkommen weiter jährlich 10prozentige Steigerungen aufweisen können müssen die Bürger natürlich wieder mal mehr zahlen.
Aus Sicht der CSU bleibe es dabei, dass die Lohnnebenkosten nicht weiter steigen dürften. Aber auch bei den Arbeitnehmern habe “der Anstieg der Zusatzkosten Grenzen”. Quelle
Damit ist es dann auch gesagt: der CSU geht es um nicht weniger als einen weiteren Griff ausschließlich in die Taschen der für Geld arbeitenden Bevölkerung. Dabei teilt sie sich die Aufgabe mit der CDU: die soll dann verhindern, dass Sozialhilfeempfänger mehr zahlen und die Last somit ausschließlich bei denen aufschlägt, die sich krummbuckeln. Denn wo die Grenzen liegen sollen sagt die CSU natürlich nicht.
Und die Kassen? Denen ist es doch egal. Fordern die Ärzte mehr fordern sie halt auch mehr. Es ist ja nicht ihr Geld.
26 Jun
Ja, es gibt die ganz Unverschämten. Und weil die Diskussion vom Medizyniker angestoßen wurde soll hier mal ein immer wieder gern zitiertes Meisterstück einer besonders offenherzig argumentierenden Frauenärztin gebracht werden:
26 Jun
Unfreundlich und inkompetent mit dämlichen Anweisungen rechthaberisch am sogenannten “Service”telefon (09:39). Wenn sie wenigstens ihren vertraglichen Verpflichtungen nachkommen würden, dann brauchte man nicht mit ihnen den Kontakt aufzunehmen. Aber Unzuverlässigkeit den Kunden gegenüber wird später dann sowieso nur an den Mitarbeitern gerächt, die Bossinnen und Bosse gehen bestenfalls mit riesigen Abfindungen.
“Kopf an: Motor aus!”, man müsste es nur mal tun.
26 Jun
Die Verwendung von snap.com ist mehr als nervig. Auf die Nerven gehen mir unerwünschte Minifenster schon weil ich sie schlecht lesen kann. Außerdem wollte ich ja nur auf einen Link klicken, dabei will ich nicht gezwungen werden ein Bildchen zu sehen. Aber noch ärgerlicher ist für mich dieser leichtfertige Umgang mit Schnüffeldiensten im Netz. Denn was passiert: die hinter snap.com stehenden Schnüffler lesen aus, wer wen liest, wer von wo nach wo surft und bilden damit Profile. Die werden dann mit den anderen Daten der Nutzer verknüpft und bieten dann genau das, was angeblich die Datenschutzfraktion doch verhindern will.
Ist das den Anwendern dieser Spionagedienste nur nicht klar oder sind die auch solche Gauner? Ach ja: blocken geht entweder über ein Schnüffel-Cookie oder macht die Links ganz unbrauchbar.
… und wer soll’s zahlen? (Quelle) Natürlich die Versicherten mal wieder. Und da wir Beitragszahler mal wieder für alle Subventionierten mitzahlen werden wird da gemolken wo es geht. Mal schaun was die Partei des Mittelstands, die großen Steuersenker, die Vertreter der Leistungsträger dazu zu sagen haben. Aber man lässt ihren Gesundheitsminister ja nicht machen, geifert reflexartig ohne seine Vorschläge mal im Detail angesehen zu haben. Künftig also statt 10% mehr im Jahr nur 8%? Bitte erklären Sie das mal, Herr Spahn!
24 Jun
Zwei – dem Augenschein nach aus Bonn angereiste – Telekom-Manager in den Fünfzigern interessieren sich nicht im Ansatz für die grauenvolle Organisation und beglückwünschen sich selbst für den Abend. Quelle
Nur gut, dass ich mich beherrschen konnte. Die beschnittene Möglichkeit zum teuren iPhone-Tarif eine zweite SIM-Karte für Internetzugang mit dem Laptop zu erwerben bedeutet zusätzliche Kosten von über 480 Euro auf die Laufzeit gerechnet. Dafür bekomme ich schon einen ganzen Laptop.
21 Jun
Allein im vergangenen Jahr waren die GKV-Honorare an der Saar durchschnittlich um mehr als zehn Prozent gestiegen. Quelle
Aber im Jammern und Meckern sind sie noch besser als die Einkommen hoch sind. Wenn es nicht die Schweigsamen unter ihnen gäbe, die einfach gute Arbeit machen und nach Feierabend ihre Ruhe haben wollen, es wäre nicht auszuhalten.
21 Jun
Wenn Ärztinnen und Ärzte ausfällig werden, ordinären Sprachgebrauch pflegen, bin ich manchmal noch überrascht. Wenn dann in dem Zusammenhang die Freie Ärzteschaft auftaucht erklärt mir das viel.
Ich schreib ja schon lang über diesen Krankheitskarten Kontrollwahn, das Krankenverunsicherungswesen etc. Und verstehe nicht, daß nicht ALLE Versicherten auf die Barrikaden gehen. Die staatliche Datenkrake im Bundeskasperlamt versucht immer wieder, unsere Freiheit, Menschenrechte und die Demokratie zu unterminieren mit ihrem Überwachungswahnsinn. Politik in Täuschland ist ein menschenverachtendes Geschäft, wie es scheint. Drum steh ich dorten auch nicht zur Verfügung. (Frau Dokter)
Wenn man sich das nur mal klar macht: da nutzen Ärztinnen und Ärzte jede Lücke im System gegen eine Leistungs- und Qualitätstransparenz aus, da wird im System betrogen und gelogen, dass sich die Balken biegen, und da stellen sich ein paar radikale Nutznießer des von ihnen (bis fast an die Wand) gesteuerten Systems hin und wollen die Interessen derer sabotieren, die den ganzen Laden bezahlen. Wenn endlich einmal beendet wird, dass sich Schmarotzer aus dem Honigtopf nehmen können soviel sie wollen und die Konsequenz immer nur ist, dass wir Versicherte den Honig nachfüllen müssen (dem Vernehmen nach werden wir auch jetzt wieder 7 Milliarden auf die eine oder andere Weise zuschießen damit die Zweitkarre von Tante Dokter bezahlt werden kann), dann ist das eine gute und längst überfällige Sache.
Wir sitzen in einem Boot, Versicherte, Kassen und Ärzte. Letztgenannte eindeutig auf dem Sonnendeck. Da wird es Zeit, dass wir anderen mal die Ruder einziehen, jedenfalls einen Schlag langsamer rudern.
20 Jun
Der Bundesverband der Eltern frühgeborener Kinder informiert.
18 Jun
Quelle flickr.
Eine gute Entscheidung im Gemeinsamen Bundesausschuss: künftig werden nur noch Abteilungen der Neonatologie Frühchen unter 1250 gr Geburtsgewicht behandeln würfen, die davon mindestens 30 im Jahr behandelt haben. Wer diese “Mindestmenge” genannte Zahl unterschreitet darf nicht mehr abrechnen. Damit sind wir auf dem Weg Portugal oder Norwegen zu folgen, wo es im Ergebnis eine niedrigere Sterblichkeit bei so leichten Frühgeborenen gibt.
Jetzt werden die Krankenhäuser zu den Ministerien laufen und weinen, dass ihre doch so gute Arbeit nichts mit Mengen zu tun hätte und die armen Eltern nun eventuell weiter fahren müssten. Alles Quatsch. Wenn Eltern mit ein paar Kilometern mehr das Leben ihrer Kinder retten können, dann tun sie das gerne. Sie werden nur bisher meist nicht über die Realitäten aufgeklärt.
Ein unerwartet guter Beschluss.
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