Gesundheit(spolitik), Selbsthilfe und überhaupt
… Brigitte Nielsen für Zusatzessen. Sie bestreitet ihre zweite Dschungelprüfung und befreit Sterne aus einem alten Flugzeugfrack …
wenn die WELT erotisch versucht: Rocco und Kim rubbeln sich heiß – WELT ONLINE.
Der Staat stellt die Rahmenbedingungen und hält sich ansonsten aus dem Gesundheitssystem raus. Ein solches Konzept könnte zu weniger Bürokratie führen.
via Mehr Markt, weniger Staat – ist das die Lösung?.
Wenn die Leistungserbringer das nicht immer wieder geschickt torpedierten könnte das eine Lösung werden. Der G-BA war der erste und zweite Schritt. Aber das Zugeständnis der Strukturrückschritte (in die sektorielle Zergliederung) hat das Gremium wieder einmal dazu verführt, sich intensiv mit sich selbst und themenbezogenen Stimm- und Sitzverteilungen zu beschäftigen. So wird es nichts und Patienten warten auf die nächste politische Idee auf Bundesebene.
Verständnis für wütende Eltern
via Inklusion von Behinderten in Deutschland: “Viele haben im Kopf eine Barriere” – taz.de.
Schon klar, Marketing-Chef, sich erst einen guten Namen aussuchen lassen, dann die Gieskanne nicht mehr nur vor allem über Anstalten ausschütten, vielmehr alle möglichen chiquen Themen fördern. Manche haben nicht nur ein Brett vorm Kopf, manche machen auch Geschäfte mit Behinderten oder deren Namen.
Ziel sei es, “den Einsatz von Antibiotika auf das zur Behandlung von Tierkrankheiten absolut notwendige Maß zu beschränken und die Befugnisse der zuständigen Kontroll- und Überwachungsbehörden der Bundesländer deutlich zu erweitern”, sagte der Ministeriumssprecher.
Und wenn die Länder dann, wie bei der Kontrolle und Zulassung von Krankenhäusern den Trägern, wieder den Großbauern in den Hintern kriechen weil angeblich Arbeitsplätze gefährdet werden (oft aber Wahlkreisinteressen der echte Grund sind), dann wird das auch so wieder nix. Aber gut für die Lufthoheit in der Presse, Frau Aigner, Glückwunsch!
6 Jan
Das ist das Schmutzig-Perfide an dieser Geschichte: Bild ist bei der Jagd auf Wulff längst nicht mehr neutrales Medium, sondern selbst zum politischen Akteur geworden.
via Wulffs Anruf auf Diekmanns Mailbox: Voicemail zum Schafott – taz.de.
Und dann hat aber Wulff auch nicht unschuldige Journalisten angegriffen, dann hat er sich gegen ein Schundblatt gewendet. Ein Angriff auf die Pressefreiheit war das nie. Aber sonst brotlose Journaille schreibt eben gerne, der Platz zwischen den Anzeigen muss irgendwie gefüllt werden. Es riecht weiter nach Menschenfleisch, ich verabscheue das.
Ärzte müssen nichts befürchten: Eine generelle Beweislastumkehr wird es nicht geben.
via Mehr Patientenrechte – nicht gegen die Ärzte.
Wir brauchen es nicht gegen Ärzte, wir brauchen es gegen Kurpfuscher mit Approbation, gegen Hersteller ungeeigneter aber profitträchtiger Implantate, gegen Krankenhäuser, in denen so ein Schrott (weil billiger) eingepflanzt wird, gegen einen TÜV, der so einen Müll (nach Aktenlage) zertifiziert. Und wenn das alles dann nicht drin steht, dann brauchen wir diesen weiteren Beweis dafür, dass man das Gesundheitsministerium einem FDP-Mann nicht anvertrauen darf, nicht.
… sorgen wir halt dafür, dass das Krankenhaus am Ende des Jahres ein dickes Plus macht …
Das hat natürlich mit den Patienteninteressen schlicht nichts mehr zu tun. Patienten sind dann nur noch die Kohlköpfe, die Gelegenheiten für Abrechnungen.
… Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit …
Seehofer betonte, ihm gehe es auch um das Grundverständnis von Rechtsstaatlichkeit, dass man sich an geltendes EU-Recht halte.
via heise online – CSU macht bei Vorratsdatenspeicherung weiter Druck.
Wenn’s halt passt muss man die EU lieben und achten, meist passt es aber gerade unseren Südländern eher weniger. Und jetzt passt es halt den Kundigen weniger. Denn die EU-Regel ist Müll.
… und Deutschland schleicht nun hinterher. Der Vortrag von Alexander W. Friedrich hat weiter bewegt.
Zwar gibt es sehr gute Empfehlungen des Robert Koch Instituts, so Köck – sie werden in den Kliniken aber unterschiedlich gehandhabt. Inzwischen existieren mehrere Inititiativen gegen MRSA.
via Das einfache Rezept der Holländer gegen MRSA.
“Unterschiedlich gehandhabt” heißt leider nur, dass geltende Regeln unterschiedlich intensiv unterlaufen oder ganz ignoriert werden. Und die aktiven Funktionäre lassen leider nicht auf Änderungen hoffen. Insoweit sind beabsichtigte Haftungsstrafen der erste Lichtblick. Den Bremer Säuglingen nutzt es leider nichts mehr, sie hatten das Pech in einer schlecht geführten Klinik geboren zu sein. Wer glaubt, dass daran nur ein Chefarzt beteiligt war ist ein Kindskopf.
Aber immerhin, der Kampf geht los. Allein für den Anfang hat man über ein Jahr gebraucht. Möge der Zug nun Fahrt aufnehmen, aufhalten kann man ihn nicht mehr.
„Gerade Kassen, die hohe Rücklagen angehäuft haben, werden versuchen, durch das Angebot nicht notwendiger Leistungen Mitglieder anzulocken“, sagte der Präsident der Aufsichtsbehörde, Maximilian Gaßner
via Bundesversicherungsamt erwartet harten Wettbewerb der Krankenkassen
Nochmal zum merken: nicht notwendige Leistungen!
Die Kliniken wehren sich allerdings generell gegen die Mindestmengen. Sie fürchten wirtschaftliche Nachteile. Einige Krankenhäuser müssten ihre Neonatologie schließen, wenn sie durch das Raster des GBA fallen, so ihre Kritik.
Und deshalb weiter: Monethik statt Ethik. Vorfahrt für Profit! Aber die Kliniken scheinen ehrlich gewesen zu sein und ihr wirtschaftliches Interesse nicht verschwiegen zu haben.
22 Dez
Bahr: “Klientelismus bei der FDP ist schlichter Unsinn”
Überschrift in der Ärzte-Zeitung. Kann man alles glauben, muss man aber nicht.
via Ärzte Zeitung Online.
Das Parteiengesetz, wonach Spenden von mehr als 10.000 Euro öffentlich gemacht werden müssen, wurde damit umgangen.
“umgangen” ist also schon “juristisch unbedenklich”? Und da soll ich mir Weihnachten anhören, wenn dieser Mann über Glaube, Liebe oder Hoffnung spricht? Nö, nich.
“Ich kenne Moskauer Friedhöfe, da haben sogar 100% der Leichen für Putin gestimmt!”
Endlich mal wider was Lustiges!
Kommentare